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Der Whisky Ticker - 2. Halbjahr 2004

16.12.2004
Johnnie Walker
Johnnie Walker ersetzt West Zigaretten

Zigaretten sind Out - Whisky ist In! Die Zigarettenmarke West zieht sich aus dem Formel 1 Sport zurück. Den frei werdenden Werbeplatz auf den McLaren Mercedes Silberpfeilen wird Johnnie Walker einnehmen.

Nach Insiderinformationen soll der Sponsoring-Vertrag einen Wert von GBP36m haben. Treibende Kraft hinter dem Deal soll Paul Walsh, CEO von Diageo, sein. Sein großes Interesse an der Formel 1 hat schließlich den Ausschlag gegeben.

Wenn West seinen Vertrag bis zum Ende ausnutzt, dann werden wir Johnnie Walker zum ersten Mal am 3.7.2005 beim großen Preis von Frankreich in Magny Cours sehen. Doch es ist viel wahrscheinlicher, dass der Wechsel bereits zum 6.3.05 in Melbourne/Australien in Kraft tritt.

14.12.2004
Systembolaget
Schwedisches Alkohol-Monopol kürzt 80 Jobs

Die stark angespannte Wettbewerbssituation im Alkoholmarkt der Ostseeanrainerländer hat den schwedischen, staatlichen Alkoholvertrieb stark unter Kostendruck gebracht. Wie berichtet brachen die Umsätze durch billigen Importalkohol, vorwiegend aus den baltischen Staaten, massiv ein.

Um eine Kostensenkung von 20% zu erzielen und in den schwarzen Zahlen zu bleiben beschloss man über das Jahr 2005 die Belegschaft in der Zentralverwaltung um 80 Mitarbeiter zu kürzen. Derzeit werden dort 355 Mitarbeiter beschäftigt.

12.2004
Inver House
Neue Abfüllungen bei Balblair und Knockdu

Die Übernahme des schottischen Unternehmens Inver House durch einen thailändischen Unternehmer im November 2001 hat dem Unternehmen gut getan. Inver House gehört zu den am stärksten wachsenden Whisky-Unternehmen in Schottland.

In den vergangenen Jahren erschienen viele interessante neue Abfüllungen auf dem Markt:

Balblair: 24J, 27J und 38J (angekündigt)

sowie

Knockdhu: An Cnoc 12J (neue Ausstattung), An Cnoc 1990

Hoffen wir, dass es ebenfalls Neuigkeiten bei den anderen Brennereien aus der Unternehmensgruppe geben wird. Wir behalten Old Pulteney, Speyburn und Balmenach im Auge.

2.12.2004
Auchentoshan
Auchentoshan eröffnet neues Besucherzentrum

Gestern öffnete die Lowland Malt Whisky Brennerei Auchentoshan in der Nähe von Glasgow seine Türen für die Öffentlichkeit. Besucher können die Brennerei besichtigen und einen kostenlosen Whisky verkosten.

2.12.2004
UBS + diverse
Schadet der schwache Dollar der schottischen Whisky-Industrie?

Der schwache Dollar verteuert importierte schottische Whiskys in den USA. Das Pfund hat gegenüber dem Euro zwar auch wenige Prozent nachgegeben, doch der Fall des Dollars um 15 bis 20% zur europäischen Leitwährung verteuert schottischen Whisky im gesamten Dollarraum.

UBS warnte aktuell für die Monate November und Dezember 2004. Auch wenn z.B. Diageo von 6 bis 7% organischem Wachstum für das Jahresende und das Jahr 2005 spricht, so bedeutet der gefallene Dollar eine Belastung des Gewinns (EBIT) im Dollarraum um 38%.

1.12.2004
Pernod Ricard
Chivas Royal Salute Range wird erweitert

Die Keramikkaraffe Chivas Royal Salute 21 Jahre gehört zu den Aushängeschildern schottischer Whiskykunst. Jetzt wurden 100 handselektierte Fässer zur Abfüllung Hundred Cask Selection vermählt.

Zunächst ist die Abfüllung auf den Schlüsselmarkt Taiwan begrenzt. Ab Frühjahr 2005 wird die Flasche auch in Europa erhältlich sein.

Nov. 2004
Pernod Ricard
Pernod Ricard verkauft Orangina

Pernod Ricard (Aberlour, Chivas) gab bekannt, dass der Verkauf ihrer Limonade Orangina an Cadburry Schweppes für rund EUR31m abgeschlossen werden konnte. Damit ist das Unternehmen in seinem Konzentrationsprozess auf alkoholische Getränke einen Schritt weiter gekommen. Der Umsatz mit Orangina betrug zuletzt 2003 EUR12,4m.

Im gleichen Zeitraum verkaufte Pernod Ricard auch seine Marmande Production Company an eine Investmentfirma. In diesem Unternehmen werden Fruchtsäfte abgefüllt und Tomatensaft hergestellt. Der Umsatz dieses Firmenteils betrug im Jahr 2003 EUR21m.

30.11.2004
justdrinks
Glenmorangie Kauf verzögert sich

Die britische Kartellbehörde hat seine Entscheidungsfrist über die Zustimmung zum Kauf von Glenmorangie plc durch Moët Hennessy um weitere 10 Arbeitstage bis zum 17. Dezember verlängert.

Ein Grund für die Verlängerung wurde nicht genannt. Gerüchte sprechen jedoch von einem Problem in der Eigentümerstruktur von Moët Hennessy. Diageo, der größte Spirituosenkonzern der Welt, hält 34% der Aktienanteile an Moët Hennessy und würde durch diese Übernahme erneut an Bedeutung auf dem britischen Markt gewinnen. Schließlich ist die Marke Glenmorangie die Nr. 1 im schottischen Malt Whisky Markt.

26.11.2004
Glenmorangie
Glenmorangie glänzt mit guten Zahlen

Heute gab Glenmorangie plc die Zahlen für das erste Halbjahr 2004 bekannt. Danach sprang der Umsatz um 20% auf GBP37,9m und der Vorsteuergewinn stieg um 19% auf GBP5m.

Der Whiskyumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 30%. Malt Whisky stieg um 16%. Glenmorangie legte um 11% zu - Ardbeg um 27%.

23.11.2004 Brown-Forman kauft Finlandia Wodka

Die finnische Regierung gab bekannt, dass sie ihre restlichen 20% Anteile an dem finnischen Wodka-Unternehmen Finlandia an Brown-Forman (Jack Daniel's) verkauft hat. Damit hält Brown-Forman jetzt 100% der Firmenanteile.

23.11.2004
Bacardi
Unerwarteter Wechsel an Bacardis Spitze

Javier Ferrán, CEO und President von Bacardi, trat gestern von seinem Posten überraschend zurück. Die Gründe für seinen Rücktritt von seiner Position, die er seit Juni 2003 innehielt, sind noch unbekannt.

Fakt ist, dass der deutliche Rückgang in den Verkaufszahlen des Alcopops Bacardi Breezer zu einem guten Teil für den um 21% verminderten Nettogewinn verantwortlich zeigt. Dennoch zeigt der Cashflow des Unternehmens eine Steigerung um 18%.

22.11.2004
Aberlour
Jubiläum bei Aberlour

Die Aberlour Brennerei in der schottischen Speyside feiert heute ihr 125 jähriges Bestehen. Zwar weiß man nicht mehr genau, wann der Grundstein im Jahre 1879 gelegt wurde, aber ein Jahr später - genau am 22.11.1880 - floss der erste junge Whisky in die Fässer.

Gründer der Brennerei war James Fleming, der hemdsärmelig von den Gebäuden bis zur maschinellen Einrichtung die Brennerei komplett entwarf. Jährlich am 22. November ehrt der Aberlour Foundation Day das Erbe James Flemings.

12.11.2004
The Ileach
Doppelte Besucherzahlen auf Islay

Im Zeitraum 2000 bis 2003 haben sich die Besucherzahlen auf der inneren Hebrideninsel Islay (Siehe Brennereien) mehr als verdoppelt. Doch 2004 scheint der Aufwärtstrend gebrochen zu sein. Aus Hochrechnungen des Tourist Information Centers geht man von einer Abnahme von 6% in diesem Jahr aus.

10.11.2004
Financial Times
Rauchverbot in schottischen Pubs vor der Einführung

Das schottische Nationalparlament wird bald über die Einführung eines Rauchverbots in Pubs entscheiden. Die schottischen Pub-Besitzer sind entschlossen, gegen ein totales Rauchverbot, wie in Irland bereits eingeführt, anzukämpfen. Die Fronten sind verhärtet. Es drohen Strafen von bis zu GBP3600.

England und Wales beschreiten einen anderen Weg. Hier soll ein totales Rauchverbot verhindert werden, wenn ausreichend Schutzvorrichtungen (z.B. Extraräume) für Nichtraucher und Kinder in den jeweiligen Pubs vorgehalten werden.

9.11.2004
Financial Times
Diageo und Pernod weisen Schmuggelvorwürfe zurück

Diageo und Pernod Ricard haben die Schmuggelvorwürfe des Kolumbianischen Staates (s. 8.11.04) scharf  zurück gewiesen. Diageo sagte, dass sie sich stets streng an die lokalen Gesetzte und Regeln halten. Auch Pernod Ricard wies die Anklagegründe energisch zurück.

8.11.2004 Whiskymesse in Frankfurt

Auch dieses Jahr findet wieder die InterWhisky, Deutschlands größte Whiskymesse, in Frankfurt statt. Die Messe im InterContinental in der Wilhelm-Leuschner-Straße öffnet am 19.11.2004 um 17:00 Uhr und läuft bis zum 21.11.2004 20:00 Uhr.

Die InterWhisky ist eine Kombination aus Fachausstellung und Kulturprogramm rund um den Whisk(e)y. Es sind nicht nur zahlreiche große Marken und Firmen, die ihre Produkte ausstellen, sondern auch viele kleine Destillerien aus dem schottischen Hochland und von den Inseln mit echten Raritäten. Vorträge namhafter internationaler Whiskykenner, Seminare und Degustationen runden das Programm ab.

8.11.2004 Kolumbien verklagt Whisky-Produzenten

Die Republik Kolumbien und mehrere Regionalverwaltungen in Kolumbien haben vor dem United States District Court (östliches New York) Spirituosenunternehmen wegen unfairen Verkaufs von Produkten in illegale Kanäle verklagt.

Angeklagt wurden: Pernod Ricard S.A., Pernod Ricard USA LLC., Diageo North America Inc., United Distillers Manufacturing Inc., Diageo PLC and Seagram Export Sales Company Inc.

Pernod Ricard bestreitet diese Anschuldigungen und wird sich energisch verteidigen. Der Kolumbianische Markt macht 0,5% des weltweiten Umsatzes von Pernod Ricard aus.

4.11.2004
Hamburger Abendblatt
Alcopops - Die zweite Runde

Alcopops, die modernen trendigen alkoholischen Mischgetränke, werden seit dem 1. August 2004 mit einer 80 bis 90ct hohen Sondersteuer pro Flasche belegt. Dies wurde erforderlich, da im Gemisch mit Zucker und Fruchtsäften die Attraktivität dieser alkoholischen Getränke bei Jugendlichen stark zugenommen hat. Die Suchtgefahr soll groß sein.

Kaum ist das Gesetz in Kraft, stehen die ersten vergleichbaren Getränke, die diese Steuer umgehen, in den Regalen der Discounter. Minimal, Penny und Edeka nutzen mit Ihren Marken wie: Ducanoff oder Tiko eine Lücke im Gesetz aus. Die Sondersteuer bezieht sich nur auf Getränke, die mit Rum- oder Wodkazusatz hergestellt werden. Getränke auf Weinalkoholbasis sind von dieser Regelung ausgenommen. Es kommt noch schlimmer! Diese Getränke mit 5 bis 6 Vol.% dürfen bereits an Jugendliche ab 16 Jahren, vergleichbar zu den Biermixgetränken, verkauft werden.

Oktober 2004
The Quaich
Talisker mit 18 jähriger Originalabfüllung

Zur InterWhisky 2004 in Frankfurt stellt Talisker seinen neuen 18 jährigen Malt vor. Noch im November wird der Single Malt bei The Whisky Store verfügbar sein.

Oktober 2004
Drinks Intl.
The Glenlivet vergrößert Single Malt Portfolio

Pernod Ricard, das französische Spirituosen-Unternehmen hinter der Brennerei Glenlivet, ändert aktuell die Abfüllstrategie. Wie schon so oft von anderen Herstellern vorgemacht, werden die Abfüllungen zwischen Travel Outlet (Duty-free) und dem regulären Handel getrennt.

Im regulären Handel werden in Zukunft der bekannte 12 jährige, ein neuer 15 Jahre French Oak Reserve und die hochwertige 18 jährige Abfüllung zu finden sein. Alle drei Abfüllungen erhalten ein hochwertiges, zweiteiliges Frontlabel.

Die Änderungen im Duty-free Bereich sind noch nicht bekannt. Sicher ist, dass der bisherige 12 Jahre French Oak eingestellt wird.

Kurzfristiges Ziel dieser Marketing-Offensive von Pernod Ricard sind 500.000 verkaufte 9 Liter Kisten (6 Mio. Flaschen) im kommenden Jahr. Mittelfristig will man Glenfiddich überholen und die Nummer 1 im Single Malt Whisky Markt werden.

Oktober 2004
Drinks Intl.
Chivas Regal 18 Jahre mit neuer Aufmachung

Deutlich oberhalb des bekannten Chivas Regal 12 Jahre positioniert Pernod Ricard seinen 18 jährigen Blend neu. Obwohl sich der weiche Inhalt nicht änderte, wird die gesamte Aufmachung viel wertvoller. Korkstopfen statt Schraubverschluss, ein schwerer Glasboden und ein stärker wirkendes Etikett mit Box heben die Wertigkeit des Premium Blends deutlich an. Auch hier ist das Ziel von Pernod Ricard, die Anzahl an verkauften Flaschen in den kommenden Jahren auf über 1,2 Millionen zu verdoppeln.

Oktober 2004 Bourbon Heritage Center in Bardstown eröffnet

Heaven Hill, Eigentümer des zweitgrößten Bourbonlagers der Welt, hat in Bardstown im US Bundesstaat Kentucky sein Bourbon Heritage Center eröffnet. Interaktive Ausstellungsobjekte erlauben es dem Besucher die Herstellung von Bourbon aktiv mitzuerleben und die Rollen der wichtigen Personen - wie z.B. Evan Williams und Reverent Elijah Craig - kennenzulernen.

Neben der Besichtigung eines genutzten Lagerhauses und geführten Tastings kann sich der Besucher auch eine personalisierte Flasche abfüllen und mit nach Hause nehmen.

Oktober 2004
Momentous Minutes
Ein Ardbeg-Traum wurde wahr!

Was könnte es schöneres geben, als mit 2 Millionen Liter Ardbeg Malt Whisky eingeschlossen zu werden? Dieser Traum wurde für einen Teilnehmer einer japanischen Besuchergruppe der Brennerei auf Islay wahr.

Bei der Besichtigungstour durch ein großes Lagerhaus wurde dieser etwas zurück gebliebene Besucher versehentlich eingeschlossen. Als man ihn nach kurzer Suche fand war er nicht unsicher oder gar ärgerlich. Im Gegenteil, er grinste über das ganze Gesicht und freute sich ob dieses wahr gewordenen Traums.

Oktober 2004
WhiskyNotes
Jack Daniel's verwässert?

Der Nachrichtenagentur Associated Press nach, sind einige Jack Daniel's Liebhaber unzufrieden mit der neuesten Entwicklung des Markengetränks hinter dem schwarzen Etikett. Jack Daniel's Old No. 7, die Standardflasche aus der Brennerei, wird in Zukunft statt mit 43% nur noch mit 40% Alkoholgehalt abgefüllt.

Frank Kelly Rich vom Modern Drunkard Magazin sagt: "Ich bin sicher, Jack rotiert in seinem Grab."

Doch nur der Old No. 7 wurde im Alkoholgehalt gesenkt. Sämtliche anderen Abfüllungen in The Whisky Store haben ihre Alkoholstärke mit 43%, 45% und sogar 50% beibehalten.

Juni 2004
The Quaich
Hochzeitsglocken bei Dalwhinnie

Eine ganz besondere Hochzeit fand am 12. Juni 2004 in Dalwhinnie, der höchstgelegenen Brennerei Schottlands, statt. Der Mitarbeiter Stephen Stronach gab im Still House seiner Frau das Ja-Wort. Die Hochzeit in der Brennerei war eine echte Familienfeier, denn Mutter und Onkel des Bräutigams arbeiten ebenfalls in der Brennerei.

22.10.2004
Fortune Brands
Fortune Brands zeigt hervorragende Quartalszahlen

Fortune Brands, der Hersteller vieler Markenprodukte, darunter auch Jim Beam Kentucky Straight Bourbon, vermeldete ein hervorragendes drittes Quartal. Die EPS (Earnings per Share) konnten um 14% im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Die Gesamtsteigerung für das ganze Jahr wird aller Voraussicht um mehr als 20% ansteigen.

22.10.2004
Financial Times
Allied Domecq plant Aktienrückkauf

Nachdem andere Spirituosenkonzerne es vorgemacht haben, plant jetzt auch Allied Domecq den Rückkauf von Aktien. Die Geschäfte laufen gut und der Schuldenabbau schreitet voran. Damit wird es Zeit, so sagte es Philip Bowman, CEO von Allied Domecq, dass man diese Gewinne den Aktionären mit dem Rückkauf von Papieren wieder zukommen lässt.

Sollte sich jedoch ein günstiger Kandidat für eine Akquisition bis zum August nächsten Jahres ergeben, so werde man lieber ins Wachstum investieren statt Aktien zurück zu kaufen.

Aktuell konnte Allied Domecq hervorragende Geschäftszahlen für das vergangene Jahr bekannt geben. Danach stieg der Gewinn von GBP495m auf GBP521m (+5%) bei leicht rückläufigem Umsatz.

Anmerkung: Der Rückkauf von Aktien wird allgemein als ein gutes Mittel gesehen sowohl die Aktienkurse der Aktionäre zu stützen, die nicht verkaufen wollen, als auch die Aktionäre mit Bargeld zu versorgen, die die Aktien lieber verkaufen wollen.

22.10.2004
Financial Times
LVMH plant Gewinnsteigerung bei Glenmorangie

Der Mutterkonzern von Moët Hennessy, Louis Vuitton Moët Hennessy, plant eine Verdopplung des Gewinns bei der gestern erworbenen Firmengruppe Glenmorangie plc.

Christophe Navarre, Leiter der Sparte Wein und Spirituosen bei Moët Hennessy, äußerte gegenüber der Financial Times, dass eine Verdopplung des Gewinns innerhalb weniger Jahre angestrebt wird, um den hohen Kaufpreis schnell zu amortisieren. Es ginge nicht um Synergieeffekte oder die Schließung von unrentablen Standorten. Moët Hennessy will vielmehr die Marken weiter entwickeln und durch mehr Umsatz den Gewinn steigern.

Moët Hennessy gab ebenfalls bekannt, dass man mit den Leistungen des Managements bei Glenmorangie plc sehr zufrieden sei und derzeit keine Änderungen vorgesehen sind. Derzeit setzt Glenmorangie plc 1,6m 9 Liter Kisten pro Jahr ab und erzielt damit einen Umsatz von GBP68,8m.

Ebenfalls stehen Verhandlungen mit Brown-Forman und Bacardi an, in denen um die Übernahme der Distribution der Glenmorangie-Marken in die Verantwortung von Moët Hennessy gesprochen werden wird.

21.10.2004
BBC
Glenmorangie plc geht an Moët Hennessy

Nach knapp zwei Monaten der Spekulation scheint es jetzt fast sicher zu sein. Glenmorangie plc mit der gleichnamigen Brennerei sowie Glen Moray und Ardbeg geht für rund GBP300m (EUR433m) an die französische Moët Hennessy. Der Rivale Pernod Ricard gab heute seinen Rückzug aus dem Bietprozess um das Unternehmen bekannt.

Moët Hennessy ist ein gemeinsames Tochterunternehmen des französischen Luxusgüterkonzerns LVMH und Diageo. In LVMH bedeuten die Kürzel LV 'Louis Vuitton', M steht für 'Moët & Chandon' und H für Hennessy.

In den Konzern LVMH gehören Luxusgüter wie Christian Dior, Givenchy, Fendi und TAG Heuer und das Spirituosen-, Wein- und Champagnerunternehmen Moët Hennessy (Moët & Chandon, Dom Perignon, Veuve Clicquot, Krug, Château d'Yquem, Hennessy)

Die Aktien von Moët Hennessy sind zwischen LVMH und Diageo im Verhältnis 66:34 aufgeteilt. Damit erhält der größte Spirituosenkonzern der Welt Diageo indirekt Einfluss auf Glenmorangie plc.

14.10.2004
George Dickel
Tennessee Brennerei öffnet wieder für Besucher

Nach der Wiedereröffnung der Brennerei George Dickel werden seit Neuestem auch wieder Touren für Besucher angeboten. Master Distiller J. David Backus freute sich sehr, demnächst wieder, wie seit 1870 üblich, Tausende an Besucher durch die Brennerei in Tennessee zu führen.

Geführte Besichtigungen finden Dienstag bis Samstag von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt. An größeren Feiertagen ist die Brennerei geschlossen.

12.10.2004
Allied Domecq
Scapa führt 14 jährigen Single Malt ein

Ende November präsentiert sich Scapa, der Single Malt Whisky von Orkney Island, in einer neuen Abfüllung als Scapa 14 Jahre. Der Geschmack des bisherigen 12 jährigen wird durch den 14 jährigen noch übertroffen. Dieser Ex-Bourbon-Fass gelagerte Single Malt von der nördlichsten Spitze Schottlands besticht besonders durch seinen weichen und runden Charakter.

Im Zuge der Neueinführung erhält der 14 jährige Scapa eine völlig neue Aufmachung zu der ein neues ansprechendes Etikett und eine hochwertige runde Geschenkdose gehören.

10.2004
IWSC
Jetzt auch Medaillen-Inflation bei der IWSC?

Nachdem auf der 2004 San Francisco World Spirits Competition 85% der eingereichten Flaschen eine Medaille erhalten hatten (wir berichteten), zieht die International Wine and Spirit Competition 2004 nach.

Allein in 77 Kategorien für Scotch Whisky von Blended bis Single Malt wurden 230 Preise von Commended über Bronze-, Silber- und Gold-Medaillen bis zu Trophys vergeben. 230 Medaillen entsprechen rund 20% der regelmäßig erhältlichen Scotch Whiskys auf dem europäischen Markt. Erhöht man die Anzahl der Kategorien ins Unermessliche (wie kann man überhaupt 77 Scotch Kategorien finden), so kann bei wenigen eingereichten Flaschen in dieser Kategorie fast jede Flasche eine Medaille erringen.

Lassen wir deshalb den Medaillenregen beiseite und beschränken wir uns bei der Nennung der Gewinner auf die herausragenden Trophäen:

Single Malt Scotch Whisky (12 Years & Over) The Balvenie Portwood 21 Year Old William Grant & Sons Ltd
Single Malt Scotch Whisky (Special Edition) The Stillman's Dram Limited Edition 30 Year Old Fettercairn Single Highland Scotch Whisky Whyte & Mackay Distillers Ltd
Single Malt Scotch Whisky (Under 12 Years) Talisker Classic Malt 10 Year Old Diageo Great Britain Ltd
6.10.2004
Diageo
Diageo vertreibt Blended Malt Scotch Whisky

Das Erscheinungsbild und die Kennzeichnung des Johnnie Walker Pure Malt 15 Jahre ändert sich. Die aktuelle Pressemeldung von Diageo kündigt an, dass dieser Vatted Malt Whisky in Zukunft die Kategoriebezeichnung 'Blended Malt Scotch Whisky' tragen wird.

Auch der Produktname ändert sich. Aus 'Johnnie Walker Pure Malt' wird 'Johnnie Walker Green Label'. Das Alter mit 15 Jahren bleibt bestehen.

Kommentar: Für die einfachen Liebhaber von Johnnie Walker Blends (Red, Black) stellt diese Flasche die logische Erweiterung der Serie zu höherem Alter und höherer Qualität durch den Zusatz Malt dar. Dem Single und Vatted Malt Whisky Genießer wird die neue Bezeichnung Kopfschmerzen bereiten. Das bisherige 'Pure Malt' in '100% Malt Whisky' zu übersetzen fiel nicht schwer. Doch den Begriff 'Blended Malt' mit '100% Malt Whisky' in Verbindung zu setzen, fällt dagegen schwer. Das Wort Blended wird intuitiv mit Blended Whisky, also einer Mischung von einfachen Grain Whiskys mit komplexen Malt Whiskys in Verbindung gebracht.

5.10.2004
Diageo
Diageo verkauft Aktien von General Mills

Der Konzentrationsprozess von Diageo auf alkoholische Getränke ist nahezu abgeschlossen. Nach dem Verkauf von Burger King und Pillsbury bleibt ein letzter Schritte offen. Der Verkauf des Tiefkühlessen-Herstellers Pillsbury an den Lebensmittelkonzern General Mills wurde unter anderem durch einen größeren Posten eigener Aktien von General Mills finanziert. Diese gilt es jetzt zu verkaufen.

49,9m Aktien werden aktuell unter der Führung eines Bankenkonsortiums öffentlich angeboten. Man hofft auf einen Erlös von GBP2,2Mrd. Weitere 16,5m Aktien werden von General Mills selbst erworben. Die dritte und letzte Tranche von 29m Aktien darf erst ab Oktober 2005 öffentlich angeboten werden, um den Aktienkurs von General Mills nicht zu stark unter Druck zu setzten.

10.2004
Ileach
Port Ellen Gelände wird wiederbelebt

Viele Gebäude der 1983 geschlossenen Brennerei stammten aus den 60er Jahren. Zahn und Zeit, vor allem aber die See, hinterließen irreparable Schäden an einem großen Teil der Gebäude. Zusammen mit Vertretern der Gemeinde Port Ellen suchte der Besitzer Diageo in Form des Group Managers Islay Sites Kay Fleming nach eine allgemein verträglichen Lösung.

Die denkmalgeschützten Gebäude von Port Ellen (die beiden alten Kilns mit den weit sichtbaren Pagodas) bleiben erhalten und der bautechnisch unsichere Teil der Brennerei wurde abgerissen. Auch der weithin sichtbare rote Kiln musste weichen. Liebhaber der Port Ellen Brennerei können sich mit dem Umstand trösten, dass die alten Gebäude nach dem Abriss der neueren jetzt wieder deutlich besser zu sehen sind.

Die Neuwidmung des Geländes und der Gebäude ist in erster Linie für Neuansiedlungen für Gewerbe und Organisationen gedacht.

10.2004
Financial Times
Pernod Ricard

Für manche Investoren ist ein Whisky in Ordnung; zwei Whisky zu viel; aber drei Whisky nicht genug. Im ersten Halbjahr 2004 konnte Pernod Ricard seine Verkäufe um 6% steigern; die operativen Gewinne um 11% steigern; aber die Werbungs- und Marketingkosten stiegen um 13%.

Der finanzielle Ausblick für Pernod Ricard sieht gemischt, aber durchaus gut aus. Die eiserne Kapital-Disziplin verbunden mit Aktienrückkäufen haben zu einer Verbesserung des Aktienkurses im Vergleich zu den meisten Vergleichswerten geführt. Doch das Währungsrisiko, unter dem das in der Euro-Zone angesiedelte Unternehmen in der Vergangenheit litt, bleibt bestehen. 80% des organischen Wachstums wird in den USA und Asien erzielt.

10.2004
Glen Moray
Glen Moray eröffnet Visitor Center

Bislang dienten Nebenräume des Distillery Offices bei Glen Moray dem Besucherkontakt. Jetzt wurde die ehemalige Küferei in ein Besucherzentrum umgewandelt. Nicht nur Information und besondere Abfüllungen sind in dem neuen Visitor Center enthalten, auch eine Cafeteria, ein Tasting-Bereich und ein Shop runden die gebotenen Informationen ab.

24.9.2004
Diageo
Talisker mit neuer Ausstattung

Der bekannte Talisker 10 Jahre erhält eine neue Ausstattung und gleicht sich damit dem Design des bereits angekündigten 18 jährigen Single Malts von Talisker an.

Die jetzt dunkelblaue Farbe der Verpackung und der Verschlusskapsel steht für die maritime Herkunft des einzigen Malts von der Insel Isle of Skye. Die Schlichtheit der Etikettengestaltung vermittelt Qualität und Vertrauen - das Talisker Logo bleibt unverändert doch die Abbildung der Insel entfällt. Neben der Farbe Gold sorgen Prägeelemente auf dem Karton für eine hochwertige Erscheinung. Da es jetzt zwei Talisker-Altersstufen gibt, wird das Alter modern und visuell herausstechend gekennzeichnet.

Achtung Sammler! In den letzten Jahren gab es zwei verschiedene Flaschenlabel und -farben. Dazu kamen drei unterschiedliche Umkartons. Besonders ein grüner Umkarton wurde nur für kurze Zeit angeboten. Hier sind demnächst höhere Sammlerpreise zu erwarten!

22.9.2004
Financial Times
Der Weizenpreis steigt

General Mills, einer der führenden amerikanischen Frühstückshersteller (Cheerios), musste einen Gewinneinbruch melden. Grund dafür waren aktuell gestiegene Rohstoffpreise, darunter auch für Weizen. Der Weizenpreis hat sich aktuell verteuert, da die amerikanischen Farmer mehr und mehr Sojabohnen anbauen, da für sie eine große, weltweite Nachfrage besteht.

Der gestiegene Weizenpreis wird sich auch mit Preissteigerungen beim Blended Whisky und Kentucky Straight Bourbon auswirken. Die Rohstoffkosten für Single Malt Whisky befinden sich bereits auf hohem Niveau, da Gerste in Schottland knapp ist.

21.9.2004
Diageo
Budapest und Whisky?

Die neuen EU-Mitgliedsländer bieten durch ihr niedriges Lohnniveau und die gute Ausbildung der Bürger, ideale Ansiedlungsbedingungen für multinationale Konzerne.

Diageo, der Welt größte Spirituosenhersteller hat 2001 in der Hauptstadt Ungarns ein europäisches 'Business Services Center' gegründet. Heute werden 270 Mitarbeiter beschäftigt, die 21 Sprachen sprechen. Hauptsächlich arbeiten diese Mitarbeiter in Finanz- und Verwaltungsabteilungen und unterstützen Diageos Niederlassungen in 7 Ländern.

Im kommenden Jahr will Diageo die Mitarbeiterzahl auf 500 erhöhen und die internen Services auf weitere Länder ausdehnen.

13.9.2004
Brown-Forman
Brown-Forman bestätigt hohe Aktienverkäufe

Die Spitzenumsätze an Aktien des Unternehmens Brown-Forman betragen zu normalen Börsentagen rund 100.000 bis 200.000 Aktien. Aktuell brach der Aktienkurs von knapp $50 auf etwas über 46$ ein, da 3,6m B-Aktien vom Brown-Familien-Trust verkauft wurden.

Das Unternehmen gab bekannt, dass dieser Familien-Trust zwar von Angehörigen der Familie Brown geleitet wird, diese aber keinen Einfluss oder Einblicke in das Unternehmen haben. Der Familien-Trust gab seinerseits bekannt, dass dies eine Einmalaktion war und sie weiterhin mit großen Aktienstückzahlen im Unternehmen investiert bleiben.

12.9.2004 Rauchverbot hin - Schankerlaubnis her

Irland hat schon immer einen besonderen Sinn für Absurditäten besessen. Ein aktuell in Irlands Pubs verhängtes Rauchverbot hat die Umsätze um mehr als ein Viertel sinken lassen. Ein Pub, der gegen dieses Verbot verstößt, riskiert den Verlust der Schankerlaubnis.

Nicht so geschehen in der Bar des Dubliner Parlaments. Hier wurde ein Raucher von der Parteimitgliedschaft ausgeschlossen anstatt der Bar die Schankerlaubnis zu entziehen. Sind Politiker andere Menschen? Gelten für sie andere Rechte?

Nichts von dem ist wahr. Nachforschungen ergaben, dass die Bar NIE eine Schanklizenz besaß, die man ihr hätte entziehen können. Das sollte uns zu denken geben.

9.9.2004
Daily Mirror
Rauchverbot kommt auch in Britische Pubs

Die Briten machen es den Iren nach. Doch nicht per Gesetz, sondern durch Selbstverpflichtung. Fünf Pub-Ketten mit etwa 22.000 Pubs wollen 80% der Pub-Flächen mit einem Rauchverbot belegen. Dies entspricht etwa einem Drittel aller britischen Pubs. Die Nichtraucherflächen werden über die kommenden fünf Jahre eingerichtet werden. Die britischen Pub-Betreiber hoffen so proaktiv einem staatlichen Rauchverbot zu entgehen.

2.9.2004
Diageo
Diageo mit zweigeteiltem Ergebnis

Wegen des schwachen Dollars fiel Diageos Ergebnis nicht ganz so brillant aus, wie es hätte sein können. Die Absatzzahlen stiegen zwar um 4 bis 6%, doch die verbundenen Gewinne wurden durch den schwachen Dollar wieder aufgezehrt. Die operativen Gewinne stiegen von GBP1,902Mrd im letzen Jahr auf jetzt GBP1,911Mrd (+0,5%).

Hauptabsatzgewinner waren die globalen Marken, die in diesem Jahr um 4% wuchsen. Im vorangegangenen Jahr stiegen sie nur um 1%.

Besonders beeindruckend sind die finanziellen Kenngrößen: 14,5% Eigenkapitalverzinsung und GBP1,5Mrd. freier Cash-flow.

Juli 2004
Cooley
Cooley verschiebt Börsenpläne

Die unabhängige irische Brennerei Cooley trägt sich seit Jahren mit Börsenplänen. Aktuell wurde die Due Diligence, die Prospektprüfung, von der Börse durchgeführt.

Die aktuelle Verschiebung der Börsenpläne hat seinen Grund in den schlechten Verkaufszahlen in den wichtigsten Absatzmärkten. Der Heimatmarkt verzeichnet ein Minus von 20%, Frankreich - mit 40% Absatz der wichtigste Auslandsmarkt - sank um 8% und auch die Absätze in Deutschland ließen nach.

Doch die Pläne sind nicht aufgegeben sondern nur verschoben. In besseren Zeiten wird der Börsengang wieder angegangen.

Aug. 2004
The Herald
Glen Catrine leidet unter Rebranding Kosten

Die Familie Bulloch, Eigentümer von Glen Catrine, mussten im vergangenen Jahr ein Halbierung des Gewinns hinnehmen, obwohl sich der Umsatz um nahezu 5% erhöhte. Der Umsatz stieg auf GBP25,1m (GBP24m) und der Gewinn sank auf GBP1,3m (GBP2,6m).

Grund für den Rückgang des Gewinns sind sehr hohe Einmalkosten, die auf den verlorenen Prozess gegen Wm. Grant (Glenfiddich, Grant's) zurückzuführen sind. Mit dem verlorenen Prozess musste sich Glen Catrine von dem Markennamen Grant's trennen.

Aug. 2004
AFP
Iraq bedroht Kuwait

Einer Bedrohung ganz anderer Art sah sich Kuwait gegenüber. Die Polizei des kleinen Golf Emirates konfiszierte 13.200 Flaschen Whisky mit einem Schwarzmarktwert von rund $1,4m (ca. $100/Flasche).

Die Flaschen fanden sich in einem LKW, der einen Übergang der Koalitionskräfte verwendete. Die Ladung wurde konfisziert und der syrische Fahrer verhaftet.

Kuwait ist als islamischer Staat zwar trocken, doch landauf/landab kann auf dem Schwarzmarkt jede Art von Spirituosen, auch Selbstgebrannter, erworben werden.

31.8.2004
Sunday Times
Dublin Pubs boykottieren Diageo

Ein rundes Viertel der Dubliner Pubs boykottieren Produkte von Diageo. Dazu gehören sowohl das Guinness Bier als auch Johnnie Walker Whisky.

Der Protest der Pub-Betreiber basiert auf der Entscheidung Diageos, die Preise im Juni anzuheben.

Nach der Alkoholsteuer-Anhebung im vergangenen Jahr und der Einführung des aktuellen Rauchverbots in Pubs sind die Umsätze um ein rundes Viertel gefallen. Da stößt es natürlich den Wirten besonders auf, wenn sich der Lieferant Preiserhöhungen oberhalb der Inflationsrate genehmigt.

Die Vereinigung der Pub-Betreiber schlug im Gegensatz ein Einfrieren der Lieferantenpreise für 18 Monate vor, das von einigen konkurrierenden Lieferanten aufgegriffen wurde.

27.8.2004
The Chivas & Glenlivet Group
The Glenlivet setzt sich hohe Wachstumsziele

Seit der Übernahme der The Chivas & Glenlivet Group durch Pernod Ricard weht ein frischer Wind durch das Unternehmen. Nach der Wiederbelebung des Marketings für den Luxusblend Chivas Regal, vor allem in USA und Asien, kümmern sich jetzt die Franzosen um den Spitzenmalt The Glenlivet.

Der Relaunch der Marke und das Erscheinen eines neuen 15 jährigen (French Oak Finish) wird mit einer millionenschweren Print-Kampagne begleitet.

Bevor die Spitzenposition von Glenfiddich (700.000+ Kisten) aber in Angriff genommen werden kann, soll die eigene Absatzmenge von derzeit 360.000 Kisten (#3 knapp hinter Glen Grant) in den kommenden Jahren auf 500.000 Kisten angehoben werden.

Dies ist ein anspruchsvollen Unterfangen - doch nicht unmöglich. In 2003 wuchs The Glenlivet um 9% und in den ersten Monaten dieses Jahres um sagenhafte 11%.

26.8.2004
Brown-Forman
Brown-Forman mit Gewinnsprung

Die Zahlen des zweiten Quartals von Brown-Forman zeigen einen Gewinnsprung von 67% auf $0,42 je Aktie im Vergleich zum Vorjahr. Verantwortlich dafür sind lt. Aussagen des Unternehmens größere Absatzmengen von Jack Daniel's und Southern Comfort bei gleichzeitigen vorteilhaften Wechselkursverhältnissen. Auch die im Vorjahr angefallenen Belastungen durch Einmalkosten für Restrukturierungen fielen in diesem Jahr weg.

25.8.2004
Financial Times
Glenmorangie Plc steht vor Verkauf

Heute wurde das gestrige Gerücht bestätigt. Die Familie Macdonald und der verbundene Trust sucht den Ausstieg aus Glenmorangie Plc, dem sechstgrößten Whisky-Produzenten der Welt. 15 Familienmitglieder mit rund 50% Stimmrechten stehen hinter dem Verkauf. Mit dem Bekantwerden des Gerüchts sprang der Aktienkurs um 25%.

Die Familie Macdonald hält rund 52% Anteil an Glenmorangie Plc, die seinerseits der alleinige Eigentümer der Brennereien Ardbeg, Glenmorangie und Glen Moray ist. Auch das Unternehmen Brown-Forman hält 10% der Aktien (25% der A-Aktien) und hält die Vertriebsrechte an den Glenmorangie-Marken im Großteil der Welt. Nicht aber in Europa, wo aktuell Bacardi den Vertrieb von Moet Hennessy übernahm. Die genauen Prozentsätze in den Besitzverhältnissen sind schwierig zu ermitteln, da die ausgegebenen A und B Aktien unterschiedliche Stimm- und Gewinnrechte besitzen.

Die Branche geht davon aus, dass Brown-Forman und Bacardi Gebote abgeben werden. Der derzeitige Börsensprung hebt den Firmenwert auf über GBP200m an. Insider gehen davon aus, dass der Kaufpreis des Unternehmens bei rund GBP300m liegen wird. Wm. Grant (Glenfiddich) wird kein Gebot abgeben, da die britische Kartellbehörde vermutlich Einspruch erheben wird. Schließlich sind Glenfiddich und Glenmorangie die größten Konkurrenten im heimischen Markt. Pernod Ricard und Edrington scheiden vermutlich als Bieter aus, da sie derzeit einen großen Brocken zu verdauen haben, bzw. sich derzeit von Malt Whisky Brennereien und Marken trennen.

Einen Geheimtipp für einen Käufer gibt es noch: Burn Stewart bzw. CL World Brands. Dieses Tochterunternehmen der CL Financial in Trinidad möchte eine weltweite Spirits-Group aufbauen und hat dazu bereits in der Vergangenheit zahlreiche Brennereien zusammen gekauft. Jüngster Erwerb war die Islay-Brennerei Bunnahabhain.

Machen wir ein Gedankenspiel. Was wird mit dem Unternehmen passieren, wenn Brown-Forman (Jack Daniel's), CL World Brands oder Bacardi das Unternehmen kaufen werden? Im Grunde nicht wirklich viel. Die Strategie stimmt und das Unternehmen wird im stetigen Aufstieg erworben. Es gibt keine Not, sich von irgendwelchen Marken oder Brennereien zu trennen. Jeder Malt Whisky aus dem Hause Glenmorangie befindet sich auf dem bisherigen Höhepunkt seiner Entwicklung. Daraus bestimmt sich ja auch der extrem hohe Firmenwert.

Einzig die letztlich für GBP2m angekaufte Scotch Malt Whisky Society SMWS passt nicht zur Strategie der Großen. Sie wird aller Voraussicht nach aufgelöst oder abgestoßen werden.

17.8.2004
Financial Times
Schweden soll Alkoholsteuer senken

Eine offizielle Untersuchungskommission in Schweden kam zu dem Schluss, dass die Alkoholsteuer ab Januar 2005 um 40% gesenkt werden sollte. Auch wenn dieser Schluss zu einem erhöhten Alkoholkonsum führen wird - was die schwedische Regierung nicht will - wird diese Entscheidung das durch private Importe, vor allem aus den baltischen Staaten und Dänemark, zusammengebrochene Steueraufkommen wieder stabilisieren.

16.8.2004
Jack Daniel
100 jährige gesucht

Vor 100 Jahren 1904 reichte Jack Daniel's seinen Whiskey zum ersten Mal in einen Wettbewerb ein. Und er gewann den Titel 'World's Best Whiskey' auf der Weltausstellung in St. Louis, Missouri.

Anmerkung: Eine Replika der eingereichten Flasche ist in wenigen Wochen im The Whisky Store erhältlich.

Aktuell sucht die Brennerei in den USA 'Jacks', die im Jahr 1904 geboren wurden bzw. bereits lebten. Im Detail sucht die Brennerei Männer, die auf den Namen Jack, John oder Jasper getauft wurden. Gegen die Einsendung eines Fotos erhalten Sie eine Replika der Goldmedallie, die im Jahre 1904 vergeben wurde. Zusätzlich werden sie mit Abbild auf einer Ehrentafel in der Brennerei verewigt.

Die US amerikanische Volkszählung ergab, dass rund 10.000 Männer mit über 100 Jahren in den USA leben.

12.8.2004
justdrinks
Binnennachfrage belebt japanische High-end Whiskys

Obwohl der japanische Whisky-Markt seit Jahren beständig sinkt, konnten die teuren Whisky-Marken in Japan das erste Mal seit drei Jahren wieder zulegen.

Der Single Malt Yamazaki legte im ersten Halbjahr um 9% auf 70.000 Kisten zu. Auch der Blend Hibiki konnte sich um 1% auf ebenfalls 70.000 Kisten steigern.

Zum Vergleich: Chivas Regal konnte in Japan um 1,2% auf knapp 100.000 Kisten wachsen. Der gesamte Whiskymarkt fiel dagegen um 7,3%.

12.8.2004
Edrington
Streik abgewendet

Heute gab der schottische Whiskyproduzent Edrington bekannt, dass die Verhandlungen mit der GMB Gewerkschaft erfolgreich beendet werden konnten. Es werden keine Streiktätigkeiten mehr stattfinden.

Ergebnis der Verhandlungen ist ein Dreijahresvertrag, der Lohnsteigerungen über der Inflationsrate, eine Beschäftigungsgarantie und 41 neue, permanente Jobs enthält.

9.8.2004
Whyte & Mackay
Trennung vom Top-Management kostet Whyte & Mackay GBP1,1m

Nach dem Management Buy-out, das 2001 aus der Firma Jim Beam Greater Europe das schottische Unternehmen Kyndal (Dalmore, Isle of Jura, Whyte & Mackay, Invergordon) schuf, kam im Unternehmen keine rechte Ruhe auf.

Es wurde viel rationalisiert und von zwei Abfüllstandorten musste einer schließen. Auch das Management wurde 2003 reduziert und gleichzeitig der Firmenname von Kyndal zurück in Whyte & Mackay geändert.

Der berühmteste Abgang im Management war der CEO Brian Megson. Mit der Veröffentlichung der Bilanz werden auch die Abfindungen der Manager bekannt. Rund GBP200.000 wurden jedem der fünf ausscheidenden Top-Manager bezahl. Ein vergleichsweise niedriger Wert in der Wirtschaft.

Das EBITDA von Whyte & Mackay fiel im letzten Jahr leicht auf GBP27,6m. Außergewöhnliche Belastungen durch die Umstrukturierung, wie auch die GBP1,1m führten jedoch zu einem Operating Profit von nur GBP2,3m.

6.8.2004
Financial Times
Bundesverfassungsgericht lehnt Antrag von Diageo ab

Seit August sind 80 bis 90ct Zusatzsteuern auf sogenannte Alcopops durch die Hersteller zu entrichten. Alcopops sind alkoholische Mixgetränke, die besonders Jugendliche anziehen. Die Zusatzsteuern sollen die Nachfrage nach diesen Getränken bremsen.

Diageo ersuchte das Gericht um die Aussetzung des Gesetzes, solange ihre gerichtlichen Einwände geprüft würden. Dies wurde vom Gericht jetzt abgelehnt.

Mit der Einführung dieser Zusatzsteuer steht Deutschland nicht allein da. Auch Frankreich, Schweiz und Norwegen haben ähnliche Gesetze auf den Weg gebracht. Nicht nur Diageo mit Smirnoff Ice steht vor diesem Problem. Bacardi betrachtet die Sondersteuern auf sein Rigo in Europa für eine wichtige Angelegenheit.

5.8.2004
Balvenie
Balvenie kündigt neuen Single Malt an

Wm. Grant & Sons gab heute bekannt, dass die Serie der The Balvenie Abfüllungen um einen 30 jährigen Malt erweitert wurde.

Malt Master David Stewart von Balvenie wählte 30 Jahre und ältere Ex-Bourbon- und Oloroso-Sherryfässer aus, um daraus einen  reichen und weichen Single Malt mit ungewöhnlicher Tiefe und Komplexität zu erzeugen.

Der neue 30 jährige gewann bereits eine Gold Medaille auf der diesjährigen International Spirits Challange.

5.8.2004
Maxxium
Maxxium plant EUR3m Investment in Großbritannien

Das Vertriebsjoint Venture Maxxium (Famous Grouse, Jim Beam, Macallan, Absolut, Cointreau, Remy Martin) wird seine Belegschaft um 27 Personen in Großbritannien aufstocken. Die zusätzlichen Arbeitskräfte sollen vorwiegend im Vertrieb und Marketing eingesetzt werden, um den stetigen Aufwärtstrend des Unternehmens zu unterstützen.

4.8.2004
Macallan
Macallan kündigt neue Fine Oak Single Malt Whisky Range an

Dies ist wohl die wichtigste Portfolio-Erweiterung von Macallan seit seinem 180 jährigen Bestehen. Mit einem mehrere Millionen Pfund schweren Aufwand erweitert Macallan sein Angebot an verschiedenen Großabfüllungen um nahezu 100%.

In den beiden vergangenen Jahrhunderten war Macallan für seine in Oloroso-Sherryfässern gereiften Single Malts bekannt und geschätzt. Die erste, regelmäßige Abweichung von diesem Reifungsprozess passierte in 2002. Der Macallan Elegancia vereinigte nicht nur Malts aus Oloroso-Fässern sondern auch aus Fino Sherryfässern und Ex-Bourbonfässern in sich. Der Erfolg dieser Flasche in den vergangenen zwei Jahren bestätigte sie jetzt in dem folgenden Schritt.

The Macallan erweitert seine Range um vier neue Abfüllungen (12J, 18J, 25J und 30J), deren Inhalt ebenfalls aus Fässern stammt, in denen zuvor Bourbon reifte. Diese Mischung aus Bourbonfässern aus amerikanischer Eiche und Oloroso Sherryfässern aus europäischer Eiche wird bei Macallan ab sofort als Fine Oak bezeichnet.

Ein Bild des Macallan Fine Oak 12 Jahre finden Sie hier.
Bitte beachten Sie unbedingt unser Copyright auf diesem Foto!

Aroma: Komplex mit einem Hauch von Früchten, Vanille und wildem Reis.
Geschmack: Medium, ausgewogen fruchtig, eichentönig und würzig.
Abgang: Lang, mit getrockneten Früchten, eichentönen und würzig.

Die Erweiterung des Macallan Portfolios wurde nötig, da sich die Nachfrage nach leichteren Malts, vor allem aus Asien, massiv erhöht hat. Zunächst wird nur der 12 jährige erhältlich sein. Vor Weihnachten hoffen wir auch 18 jährige Flaschen in Deutschland zu erhalten. Die 25 und 30 jährigen Abfüllungen werden später erscheinen.

4.8.2004
Edrington
Streik bei schottischen Whiskyproduzenten

Die schottische Edrington Group sieht sich nach einem dreitägigen Warnstreik mit weiteren Arbeitsniederlegungen konfrontiert. Dem Streik gingen Lohnverhandlungen mit der GMB Gewerksschaft voraus, die eine 3,5% Lohnerhöhung ablehnte.

Bedroht vom Streik sind vor allem der bekannte Blended Whisky Famous Grouse.

Die Gewerkschaft sah diesen Streik als einzig machbaren Weg an, da weitaus höhere Lohnsteigerungen beim Firmenvorstand bekannt wurden. Ian Curle, Edringtons CEO erwiederte: "..., dass rund 600 andere Mitarbeiter ähnliche Lohnabschlüsse akzeptiert haben. 3,5% Lohnsteigerungen wird die niedrigsten Einkommensgruppen auf über 8 GBP pro Stunde anheben.

14.7.2004
Chivas
Chivas sucht Lifestyle Redakteur in USA

Chivas positioniert seinen Bestseller Chivas Regal über die feinen Dinge im Leben, nach denen jeder Mensch sucht, um das eigene Leben außergewöhnlich zu gestalten.

Aktuell such Chivas deshalb Privatleute in USA als Redakteure, um einen Chivas Life Guide mit ungewöhnlichen Vorschlägen für Reisen und Lebensstil für das Jahr 2005 zu erstellen. Die ausgewählten Redakteure werden drei Monate lang zu den attraktivsten und ungewöhnlichsten Orten auf dieser Welt reisen, um Material zu sammeln.

Da man während dieser dreimonatigen Zeit nicht arbeiten kann, kompensiert Chivas die Redakteure mit einem Gehalt von US$50.000 und weiteren US$50.000 für die Reiseaufwendungen.

13.7.2004
Old Pulteney
Füllen Sie sich Ihren eigenen Single Malt an schottischen Brennereien ab

Bei der Maker's Mark Brennerei im US Staat Kentucky kann man seine eigene Maker's Mark Flasche mit Siegellack verschießen. Dies ist eine Prozedur, die den Kunden emotional mit der Brennerei verbindet.

In Schottland kann man bei der Brennerei Aberlour in der Speyside seine eigene Flasche richtig abfüllen und nicht nur versiegeln. Diesem Trend folgend planen auch Old Pulteney und Glenmorangie in ihren neuen Visitor Centern eigene Abfüllungen von Malts für den Besucher.

12.7.2004
SWA
Scotch Whisky Association geht gegen Glen Breton vor

Die kanadische Brennerei Glenora vertreibt einen Malt Whisky mit Namen Glen Breton. Das ist den Schotten ein Dorn im Auge, da man über das Wort Glen diesen Single Malt Whisky mit einem schottischen verwechseln könnte. Der Industieverband Scotch Whisky Association hat sich deshalb entschlossen, beim Canadian Trademark Opposition Board eine förmliche Beschwerde einzureichen.

Warum trägt Glenora das Glen im Namen? Glenora ist der Name eines Wasserfalls nahe bei der Brennerei. Die schottischen Auswanderer, die sich in der kanadischen Provinz Nova Scotia niederließen, brachten ihre gälische Sprache und Kultur mit. Noch heute wird im Ort Glenville, dem Sitz der Brennerei, von einigen älteren Bürgern Gälisch gesprochen.

Es drängt sich der Gedanke auf, dass die Mitarbeiter der SWA zu wenig Arbeit haben und sich um 1.000 produzierte Kisten Single Malt Whisky kümmern müssen. Wer will Glen Breton mit einem Scotch verwechseln, wenn auf der Packung bereits ein großes, rotes, kanadisches Ahornblatt prangt?

12.7.2004
Glengyle
Glengyle Whisky heißt Kilkerran

Der erste Single Malt Whisky der neu errichteten Glengyle Brennerei wird Kilkerran heißen. Die Eigentümer Mitchell's Glengyle Ltd. gaben zwei Gründe dafür bekannt. Zum einen wird derzeit ein Vatted Malt Whisky unter diesem Namen abgefüllt, dessen Namensrechte sie nicht erwerben konnten und natürlich möchte man nicht mit dem existierenden Vatted Malt verwechselt werden.

Der zweite Grund geht auf die Geschichte der Stadt Campbeltown, in dem sich die Brennerei befindet, zurück. Kilkerran leitet sich aus dem gälischen "Ceann Loch Cille Chiarain" her, dem Namen der ersten keltischen Siedlung an dessen Stelle sich jetzt die Stadt Campbeltown befindet.

Die Produktion hat gerade erst begonnen. Wir müssen also noch drei Jahre warten, bis wir den neuen Kilkerran genießen dürfen.

8.7.2004
Diageo
Diageo rationalisiert Fassaufarbeitung

Für die Reifung von Malt Whisky ist das verwendete Fass geschmacklich entscheidend. Die Möglichkeit Fässer wiederaufzuarbeiten, d.h. ausgelaugte Fässer neu mit Wärme und Feuer zu behandeln, um Aromastoffe zu aktivieren, führt zu deutlich geringeren Fasskosten pro gereiftem Liter Whisky.

Nach Jahrzehnte langen Tests hat Diageo jetzt entschieden, Whisky vermehrt in wiederaufgearbeiteten Fässern reifen zu lassen. Dazu werden automatisierte Anlagen in Alloa, Clackmannanshirre und Dundashill in Betrieb genommen. Verlierer in diesem Spiel sind die Fassmachereien (Cooperages) in Renfrew und Leven. An diesen Standorten gehen in den kommenden 12 Monaten 17 Arbeitsplätze verloren.

8.7.2004
Diageo
Diageo weiter auf Expansionskurs

Diageo, der größte Spirituosenproduzent der Welt, gab bekannt, dass die Zahlen im ersten Halbjahr den veröffentlichten Erwartungen entsprechen. Danach wuchs der Absatz um 3% und der Umsatz um 6% im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr.

15.6.2004
BBCNews
Neue Pläne für eine Brennerei im Lake District

Andrew Currie plant den Bau einer neuen Brennerei in Staveley im Norden Englands (Cumbria). Andrew Currie ist kein Unbekannter. Er baute die Isle of Arran Brennerei vor 10 Jahren.

Die Genehmigung Lakeland Malt Whisky zu produzieren wurde bereits erteilt. Die neue Brennerei soll auf einem ehemaligen Holzlagerplatz entstehen. Die Planung für das Gebäude läuft. Mr Currie plant 25.000 Liter Single Malt Whisky pro Jahr zu produzieren.

Bis wir diesen Malt probieren dürfen werden weit mehr als die drei Jahre gesetzliche Reifezeit noch verstreichen. Die Planung ist noch in einem sehr frühen Stadium.

 

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letzte Änderung: 28. Oktober 2008