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| 4.12.2003 BBC, SWA, Diageo |
Dasselbe in grün - Der Streit um
Cardhu ist beigelegt Der Streit um die Umwandlung des Single Malts Cardhu in einen Vatted Malt (siehe Beitrag 7.11.2003) ist beigelegt. In einem Meeting des Industrieverbands SWA (Scotch Whisky Association) am heutigen Tag nahm die aufgebrachte Single Malt Whisky Branche das Angebot von Diageo an, die Verpackung des Vatted Malts Cardhu in Zukunft in grün anzubieten. Damit solle eine Verwechselung des roten Cardhu Single Malts mit dem neuen Cardhu Vatted Malt für den Verbraucher nicht mehr so leicht sein. Kommentar von The Whisky
Store: Also suchte man einen Kompromiss, bei dem Diageo nichts verlor, aber die anderen Mitglieder der SWA ihr Gesicht wahren konnten. Was herausgekommen ist löst das Problem jedoch nicht wirklich. Die selbe eckige Flasche mit derselben eckigen Schachtel wird demnächst in grün ausgeliefert. Zusätzlich wurde die Aufmachung modernisiert. So weist die Aufschrift '12 Jahre' jetzt einen deutlich besseren Kontrast auf. Und, -Überraschung-, es steht nach wie vor 'Pure Malt' auf der Flasche. Jetzt aber viel größer und noch besser zu erkennen. In einer Verlautbarung der Diageo kam es anschließend auch richtig 'rüber. Man war 'very pleased' über diese Einigung. |
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| 3.12.2003 Morrison Bowmore |
Morrison Bowmore setzt Rotstift an Morrison Bowmore Distillers aus Glasgow (Bowmore, Auchentoshan, Glen Garioch) streicht etwa 20 Stellen in seiner Zentrale und in der gesamten Organisation. Hauptgrund für diese Aktion ist der Rückgang der Whiskyerlöse für Blended und Bulk Whisky sowie die ansteigenden Kosten für Mitarbeiter-Pensionen. Zwei Arbeitsplätze gehen in der Bowmore Brennerei auf Islay verloren. Morrison Bowmore stellt nicht nur Single Malt Whisky her, der ständig steigende Absatzzahlen zeigt. Nein, sie produzieren auch Blended Whisky und verkaufen große Mengen Malt Whisky an andere Blender (Bulk Whisky). Durch die schwierige Lage am Blend Whisky Markt wird dieses Segment zunehmend unlukrativ. Eine begleitende Umstrukturierung trennt jetzt das Single Malt Whisky Business vom Blend- und Bulk-Geschäft ab. 7,8 Mio. Whiskyflaschen will Morrison Bowmore in diesem Jahr absetzen. Davon 1,3 Mio. Single Malt Flaschen. Trotzdem hat das Unternehmen in 2002 einen Verlust von GBP1,1m hinnehmen müssen. Für 2003 wird mit noch größeren Verlusten gerechnet, bis die Restrukturierungsmaßnahmen greifen. |
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| 25.11.2003 Brown-Forman |
Auch Brown-Forman präsentiert gute
Zahlen Brown-Forman Corp. (Jack Daniel's, Southern Comfort) gab eine Umsatzwachstum um 4,8% auf US$725m für das dritte Quartal bekannt. Der Gewinn erhöhte sich um 8,8% auf US$88m. Die sehr gute Ertragslage ermöglichte es Brown-Forman 3,4m Aktien zurück zu kaufen und den Aktienkurs zu stützen. Ein negatives Resultat der guten Ergebnisse und dieser Aktionen bescherte die Investment Bank JP Morgan dem Unternehmen: Es wurde in der Aktienbewertung auf 'Neutral' zurück gestuft. Man scheint dem sehr gut laufenden Unternehmen keine weiteren Verbesserungen mehr zuzutrauen. |
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| 26.11.2003 Fortune- Brands |
Fortune-Brands
mit Rekorden im dritten Quartal Fortune-Brands (Jim Beam) aus USA gab am 16. Okt. bereits bekannt, dass der Gewinn um 21% auf USD239m im Q3 angestiegen ist. Der Umsatz im dritten Quartal stieg um 8% auf USD1,58Mrd. |
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| 24.11.2003 Glenmorangie |
Glenmorangie gibt Interimszahlen
bekannt Glenmorangie Plc hat einen Zwischenbericht für die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres zum 30.09.2003 veröffentlicht. Danach stieg der Umsatz um 3% auf GBP31,6m und der Gewinn vor Steuern erhöhte sich um 8% auf GBP4,2m. Der Absatz der Glenmorangie Single Malts erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 10%. Auch Glen Moray legte um 8% zu. Ardbeg schaffte den Sprung unter die Top10 Single Malts im Off-Trade (Einzelhandel). Die Zuwachsraten lagen zwischen 20 und 30%. |
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| 21.11.2003 Glendronach |
Glendronach 12 Jahre angekündigt Allied Domecq stellte auf der InterWhisky 2003 seinen neuen Glendronach 12 Jahre vor, der den bisherigen 15 jährigen Malt ersetzt. Der neue 12 jährige wurde durch eine runde Tube aufgewertet. Die Altbestände des 15 jährigen werden nur noch wenige Wochen von Allied ausgeliefert. Es wird davon ausgegangen, dass zu Ostern 2004 der Übergang zum neuen Single Malt Whisky abgeschlossen ist. |
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| 21.11.2003 Ardbeg |
Ardbeg startet mit Uigeadail Pünktlich zur InterWhisky Messe 2003 stellte der Ardbeg Distillery Manager Stuart Thomson seinen neuen hochprozentigen Single Malt Uigeadail in Frankfurt vor. Der nicht kühlgefilterte, rauchige Islay Malt hat eine Stärke von 54,2%. Er wird derzeit aus Fässern der Jahre 1990 und 1993 kreiert. Ungewöhnlich für Ardbeg ist die Verwendung eines gewissen Teils an Sherryfass gelagertem Whisky. Dies macht den Uigeadail trauben-fruchtiger und aromareicher als den bekannten 10 jährigen. Der Ardbeg Uigeadail (sprich Ugedaal) ist für EUR 49,90 im The Whisky Store erhältlich. |
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| 12.11.2003 Drinks Intl. |
Whisky boomt in Deutschland Die im September 2003 von der Scotch Whisky Association bekannt gegebenen Umsatzzahlen für die wichtigsten Weltmärkte in 2002, zeigt Deutschland als stärkstes Wachstumsland in Sachen Whisky. Zwar stehen wir mit GBP96,1m an Whiskyimporten aus Schottland für 2002 nur an sechster Stelle hinter USA, Spanien, Frankreich, Süd Korea und Japan. Doch 2001 wurden erst GBP75,1m importiert. Dies entspricht einem Wachstum von 28%. Insgesamt musste Schottland im Gesamtwhiskyexport einen Wertrückgang von -0,45% auf GBP2,28Mrd. hinnehmen. Der Rückgang in der EU betrug sogar -1,76% auf GBP880m. |
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| 11.11.2003 Diageo Pernod Ricard |
Spirituosenunternehmen kaufen Aktien
zurück Die Geschäftsergebnisse aus den ersten 9 Monaten des laufenden Jahres sind für Diageo und Pernod Ricard unerwartet gut ausgefallen. Beide Unternehmen nutzen die Gelegenheit, dieses zusätzliche Geld ihren Aktionären zukommen zu lassen. Statt Sonderdividende oder Bonus haben sich beide Unternehmen dazu entschlossen, selbst Aktien zurück zu kaufen. Dieses Vorgehen schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Durch die erhöhte Nachfrage steigt der Preis und dies führt zu zufriedenen Anteilseignern. Möchte ein Aktionär dagegen doch lieber Geld sehen, so steht es ihm frei durch eigene Aktienverkäufe die Wertsteigerung seines Anteils in Bargeld zu verwandeln. Diageo kaufte allein im Oktober über 1 Mio. eigener Aktien zurück. Pernod Ricard erwarb im Oktober über 100.000 Aktien. Seit Mitte des Jahres addieren sich die Rückkäufe von Pernod Ricard auf etwa 0,5% des Aktienkapitals. |
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| 7.11.2003 Diageo. BBC |
Der Streit um Cardhu eskaliert Die Tage des Single Malts Cardhu sind gezählt. Wir berichteten bereits am 13. Juni 2003 über die Umstellung des Cardhu von einem Single Malt zu einem Vatted Malt. Jetzt eskalierte der Streit in der Branche um das Wort 'Pure' im Zusammenhang mit einem Vatted Malt. Im Englischen steht das Wort 'Pure' für 'echt, rein und unvermischt'. Tatsächlich ist ein Pure Malt aber kein Single Malt. Er darf eine Mischung von Malt Whiskys mehrerer Brennereien sein. Die konkurrierenden Marktteilnehmer, allen voran Wm. Grant (Glenfiddich) werfen dem Eigentümer Diageo jetzt vor, dass die nahezu unveränderte Verpackung von Cardhu - bis auf das Wort 'Pure' statt 'Single' den Verbraucher täuscht. Die gleichzeitige Verwendung des Brennereinamens Cardhu unterstützt dieses gewollte Missverständnis. Diageo verteidigt sich dagegen mit der Aussage, dass das Wort 'Pure' nicht juristische Verbindlichkeit hat. Ganz im Gegensatz zum Wort 'Single'. Um Missverständnissen in Zukunft vorzubeugen, wird die Brennerei wieder in den alten Namen Cardow zurück benannt. An der Erfolgsmarke Cardhu will Diageo jedoch nichts ändern. Auch wenn die Konkurrenz persönliche Briefe an alle 129 Parlamentsabgeordnete in Schottland geschrieben hat und ein Treffen in Westminster anberaumt wurde. Anmerkung: The Whisky Store liefert derzeit noch den Single Malt aus. Wenn auch uns die Umstellung erreicht hat, werden wir den Cardhu von der Kategorie Single Malt entfernen und unter den Vatted Malts einreihen. Das gilt für den Katalog genauso wie fürs Internet. |
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| 27.10.2003 Edrington |
Schottlands schnellste Abfüllanlage
geht in Betrieb Schottlands First Minister Jack McConnell eröffnete die neue Abfüllanlage von Edrington in Glasgow. Die Investition in Höhe von GBP20m wurde notwendig, um der gesteigerten Nachfrage nach den Whiskysorten Famous Grouse, The Macallan, Highland Park und Cutty Sark gerecht zu werden. Die Anlage hat eine Spitzenleistung von 10 Flaschen pro Sekunde. Das entspricht über 250.000 Flaschen pro Tag und Schicht. |
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| 21.10.2003 Allied Domecq |
Allied Domecqs Gewinne steigen Für das am 31.8.2003 abgelaufene Geschäftsjahr berichtet Allied Domecq von einem Anstieg des Gewinns auf GBP495m (2002: GBP480m). Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 2,3% auf GBP3,4Mrd.. Spirituosen und Wein legten um 7,5% zu. Trotzdem sank der Aktienkurs mit der offiziellen Bekanntgabe der Zahlen um 4%. Allieds CEO Philip Bowman zeichnete eine unsicheres Bild von der zukünftigen Weltwirtschaftslage im Allgemeinen und in der Eurozone im Speziellen. |
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| 21.10.2003 Maxxium |
Gewinne fallen bei Maxxium Der starke Euro beeinflusste das Exportgeschäft von Maxxium, der Distributionsgesellschaft von Jim Beam, Edrington, Remy Cointreau und Vin & Spirit. Der Gewinn sank von EUR51m pro Jahr auf EUR48m. Der Umsatz ging von EUR1,383Mrd. auf EUR1,371Mrd. zurück. Dieser Rückgang ist rein allein auf den Euro zurück zu führen. Die Produktion fast aller vertriebenen Produkte findet außerhalb der Eurozone statt. Ohne die Berücksichtigung des veränderten Wechselkurses stiegen die Umsatzzahlen der Kernmarken um 8% und der Gesamtumsatz um 5%. Während des Jahres konnten die Schulden deutlich abgebaut werden. |
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| 17.10.2003 |
Bedeutender Whisky-Großhändler in Insolvenz
Die Nachricht traf Deutschlands Whisky-Gemeinde wie ein Schlag mit dem Holzhammer. Hellwege & Co. KG, einer der wichtigsten deutschen Malt Whisky Importeure und Großhändler, musste vergangene Woche Insolvenzantrag beim Amtsgericht in Hamburg anmelden. Wie konnte es soweit kommen? Es liegt nicht allein an der schlechten, deutschen Wirtschaftslage. Wie Hellwege & Co. KG telefonisch verlautbarte, musste das Unternehmen vor zwei Jahren den Tod eines Gesellschafters beklagen. Schwierigkeiten in der Nachfolge führten zur Insolvenz eines Unternehmens dieses ehemaligen Gesellschafters (J. Lebègue & Cie., St. Emilion). Diese erste Insolvenz ist ursächlich für die aktuelle Insolvenz von Hellwege & Co. KG verantwortlich. Laut Aussage von Hellwege & Co. KG geht das Geschäft weiter. Dass es sie gerade jetzt mit dem Anziehen des Umsatzes zum Beginn der Weihnachtssaison erwischt hat, erscheint auf den ersten Blick unlogisch. Doch der Kapitalbedarf der Whisky-Branche ist zu der Zeit der Lagerauffüllung vor dem Weihnachtsgeschäft gewaltig. Der Lagerbestand muss massiv aufgestockt werden, um kurzfristig lieferfähig zu bleiben. Doch der Geldfluss setzt erst deutlich später ein. Ist das notwendige Kapital für diesen Boom nicht gesichert, steht ein Unternehmen auf der Kippe. Hellwege & Co. KG gab bekannt, dass in der kommenden Woche ein offizielles Schreiben allen Kunden zugeht. Die Branche sollte durch diesen Konkurs in der Lieferfähigkeit nicht eingeschränkt werden, da das Geschäft bei Hellwege & Co. KG derzeit noch weiter läuft. Sollte es wieder Erwarten doch zu Engpässen kommen, stehen konkurrierende Großhändler bereits in den Startlöchern, um bereitwillig die Lücke zu füllen. |
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| 5.10.2003 The Scotsman |
Ladybank auf Kurs Die geplante Brennerei Ladybank in Fife, wir berichteten am 14. Nov. 2002, hat sein erstes Zwischenziel erreicht. Rund GBP500.000 konnten von privaten Investoren für die Errichtung der Brennerei aufgebracht werden. GB1.850 wurden pro Clubmitgliedschaft aufgebracht. Der Verkauf der Mitgliedschaft gestaltete sich aber schwieriger als zuvor angenommen. Noch fehlen GBP1m, um die Brennerei vollständig fertig zu stellen. Der Beginn der Produktion, zunächst für das Ende dieses Jahres vorgesehen, wurde auf Ende 2004 verschoben. Für die zweite Tranche, die vorwiegend ins Ausland verkauft werden soll, werden GBP2.500 verlangt. Das Besondere an diesem Finanzierungsschema ist die Bezahlung der Investoren in Whisky. Für die ersten 10 Jahre erhält das Clubmitglied das Whisky-Äquivalent von 12 Flaschen pro Jahr. |
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| Oktober 2003 Washington Post |
Whiskey Brenner versuchen sich am
Rezept von George Washington George Washington, der erste Präsident der USA, war auch Whiskey-Brenner. Von der Branche wurde er halb geliebt und halb gehasst, da auf ihn die Einführung der Alkoholsteuer in den USA zurück geht. Die alte George Washington Brennerei in Mount Vernon wird gerade durch ein Historiker Team ausgegraben und rekonstruiert. Jetzt versuchen sich 10 amerikanische Master Distiller an einer Replika der ursprünglichen 30 Gallonen (113 Liter) fassenden Pot Still George Washingtons. Das zugehörige 200 Jahre alte Rezept sieht eine Getreidemischung von 60% Roggen, 35% Mais und 5% gemälzter Gerste vor. |
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| 26.9.2003 Financial Times The Whisky Store |
Diageo baut weitere Stellen in USA ab Hauptziel der Übernahme eines Teils des Seagram's Konzerns war die Marke Captain Morgan's Rum. Diageo, der größte Spirituosenkonzern der Welt, wollte in den USA einen gleichwertigen Konkurrenten zur großen Rum-Marke Bacardi besitzen. Mit der Übernahme konnte Diageo seinen Vertrieb in USA neu ordnen. Für 1.600 Mitarbeiter, vorwiegend aus dem amerikanischen Vertrieb, sollte dies den Verlust ihres Jobs bedeuten. Doch die Rationalisierung ging weiter als bislang veröffentlicht. 1.800 Arbeitsplätze gingen bereits verloren und nun sollen es in Summe 2.500 werden. Doch dies ist nicht allein auf die Übernahme von Seagram's zurück zu führen. Durch die strikte Reglementierung des Alkoholvertriebs nach dem Ende der Prohibition 1933 wurde ein extrem geschütztes Vertriebsnetz mit tausenden an kleinen, lizenzierten Firmen aufgebaut. Diesem geht es jetzt an den Kragen. Nicht nur Diageo vereinfacht alles, auch die Konkurrenz bildet Allianzen (z.B. Gemini Allianz zwischen Brown-Forman und Bacardi) denen 10-Tausende dieser künstlich geschaffenen Arbeitsplätze jetzt zum Opfer fallen. |
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| 29.9.2003 Traunsteiner Tagblatt, BBC |
Schottischer Whisky als
Massenvernichtungswaffe? Die traditionsreiche schottische Whiskybrennerei Bruichladdich ist ins Visier amerikanischer Spione geraten. Wie die Times und die BBC berichteten, hielt eine Untereinheit des US-Verteidigungsministeriums die Brennerei auf der abgelegenen Insel Islay für eine potenzielle Chemiewaffenfabrik und terroristische Bedrohung. Bekannt wurde die Überwachung durch eine Stelle des Pentagons im US-Bundesstaat Virginia mit dem Ausfall einer der Internet-Kameras, die den Betrieb in der Brennerei live zeigen. Es folgten zwei EMails aus dem Pentagon, die auf den Ausfall der Kamera hinwiesen. Die zuständige Sprecherin des Pentagons Ursula Stearns verteidigte den Verdacht mit den Worten: Es sei nur "ein kleiner Schritt", um eine Whiskybrennerei in eine Chemiewaffenfabrik umzuwandeln. Die Times folgerte: "Amerikas Jagd auf Massenvernichtungswaffen ist entweder noch gründlicher, als man sich bisher vorstellen konnte, oder das Pentagon hat Durst bekommen." |
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| 26.9.2003 SWA |
Erster Scotch Touristen Minister
eingesetzt Schottland setzt seinen ersten Scotch Whisky Tourism Development Manager ein. Schottlands Deputy First Minister Jim Wallace setzte Chris Conway auf diesen bedeutenden Posten ein. Die Zeremonie fand im Scotch Whisky Heritage Center in Edinburgh statt. In seiner Rede hob der Minister hervor: "Die Arbeit zwischen Tourismus und Whisky ist bemerkenswert. Zwei große schottische Industrien verbinden ihre Kräfte zum Wohle Schottlands." Ziel dieser Initiative ist es mehr Touristen nach Schottland zu bringen und in Schottland dem Touristen unvergessliche Erlebnisse zu verschaffen, die er in seiner Heimat und auf der ganzen Welt im Scotch Whisky wieder findet. |
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| 26.9.2003 Financial Times |
Pernod Ricard im Aufwind Nach der Übernahme von Chivas Regal von Seagram's hat Pernod Ricard den Aufschwung offensichtlich geschafft. Zusammen mit der Wiederbelebung der Cognac Marke Martell, konnte Pernod Ricard seinen Gewinn in der ersten Jahreshälfte 2003 um 4,7% auf EUR161m steigern. Nach zwei schlechten Jahren für Chivas Regal konnte der Absatz um 4% gesteigert werden. Übergroße Lagerbestände und schlechte Verkäufe hatten den drittgrößten Spirituosenhersteller der Welt belastet. Trotzdem liegt Chivas Regal in der Gesamtkonzernentwicklung noch zurück. Das Wachstumsziel des Konzerns für 2003 wurde aktuell von 10% auf 15% angehoben. |
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| 23.9.2003 SWA |
Scotch Whisky Exporte steigen wieder Trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten in der ganzen Welt steigt der schottische Whisky Export im Vergleich zum Vorjahr wieder. Der Wert der exportierten Whiskys stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2002 um 2,3% auf GBP961m. Dabei stieg der Export von Malt Whisky um einen Rekordwert von 18% auf GBP121m bei einer gleichzeitigen Zunahme von 22% auf über 22 Mio. Flaschen. Der Anteil an Blended Scotch Whisky sank zwar auf 80%, konnte aber absolut doch noch um 1,5% auf GBP740m zulegen. Die Flaschenanzahl stieg um 2,8% auf 273,6 Mio. Die größten Steigerungen fanden wie schon im vergangenen Jahr beim Absatz nach China (+160%) statt. Der Absatz innerhalb der EU konnte um 9,6% auf GBP363m gesteigert werden. |
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| 22.9.2003 Edrington |
Macallan will weiter nach oben Edrington plant für die Vorweihnachts-Saison eine weltweite Marketingkampagne für ihr Single Malt Flagschiff The Macallan. Ausgehend von den USA werden zunächst Printkampagnen in hochwertigen Magazinen durchgeführt, bevor man auch eine Plakatkampagne in großen Städten beginnt. Anschließend wird die Kampagne im Duty-free und auf den europäischen Märkten weiter geführt. Seit dem Sommer ist The Macallan die einzige Single Malt Whisky Marke, die ein Vertriebsbüro in China unterhält. Macallan steht heute auf Platz 5 der weltweit am meisten verkauften Single Malts. |
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| 21.9.2003 Sunday Telegraph |
Diageo und Allied Domecq planen
Allianzen Allied Domecq und Diageo, Top 1 und Top 3 der größten Spirituosenkonzerne der Welt, planen jeder für sich weitere Allianzen. Während sich der Vorsitzende von Allied Domecq, Philip Bowman, sich für einen Zusammenschluss mit einem der großen Konkurrenten stark macht, bevorzugt Bacardi, Pernod Ricard oder Brown Forman, spricht Paul Walsh, sein gegenüber bei Diageo von einer strategischen Allianz mit Heineken. Ein Zusammenschluss von Allied mit Bacardi würde für beide Seiten eine Verstärkung des Portfolios und GBP200m an Einsparungen ergeben. Beide Ansätze haben unterschiedliche Qualitäten. Während Allied Domecq mit Ballantine's Blended Whisky nur eine Marke unter den Top 14 Spirituosen der Welt aufzuweisen hat, kann Diageo mit sechs Marken glänzen (Smirnoff, Johnnie Walker, J&B, Bailey's, Captain Morgan, Gordon's), die jede für sich mehr Absatz zeigen als Ballantine's. Diageo fehlt zum eigenen Glück nur noch ein Export Bier. Mit Guinness kann man zwar ein dunkles Bier anbieten, aber als Komplettanbieter für die Gastronomie fehlt eines der großen Biere wie z.B. Heineken, das Paul Walsh besonders lobt. Eine Übernahme oder Zusammenschluss zwischen Diageo und Heineken wird es aber wohl nicht geben. Zu groß und stark sind beide Konzerne. Aber eine weltweite Vertriebsallianz könnte hunderte von Millionen Euro an Einsparungen bedeuten. |
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| 18.9.2003 Handelsblatt |
Diageo mit Umsatzsprung in Deutschland Diageo konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr (30. Juni) seinen Umsatz um satte 48,3% auf EUR351,2m steigern. Für diesen Riesensprung zeigt hauptsächlich der Mode-Drink Smirnoff Ice verantwortlich. Ohne dieses 'Ready-to-Drink' Wodka-Mischgetränk hätte sich der Umsatz nur um 1% erhöht. Die Ausrichtung auf diesen Mode-Markt ist in der Branche nicht unumstritten. So schnell wie ein Getränk im Markt 'in' ist, kann es auch wieder 'out' sein. Bacardi fährt mit Breezer und Rigo zweigleisig, wogegen sich Allied Domecq ganz aus diesem Segment fern hält. |
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| 16.9.2003 SWA |
Kanada stimmt EU-Regeln für Whisky zu Verhandlungen zwischen der EU und Kanada haben dazu geführt, dass kanadischer Whisky in Zukunft den europäischen Gesetzen entsprechen muss, bevor er bei uns in den Verkaufsregalen erscheint. Bislang durften kanadischen Whiskys bis zu 9,09% Fremdstoffe zugesetzt werden. Z.B. Zitrussaft oder Portwein. Diese Vermischung zur modisch, geschmacklichen Veränderung ist in Europa nicht zulässig. |
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| 16.9.2003 Diageo |
George Dickel produziert wieder Nach mehreren Jahren Stillstand wurde heute die George Dickel Brennerei in Cascade Hollow im Staat Tennessee wieder eröffnet. Die Schließung von George Dickel durch den Eigentümer Diageo erfolgte bereits 1998. In den vergangenen Jahren leerte man dann die prall gefüllten Lagerhäuser und suchte einen Käufer. Ob der übergroße Erfolg des Nachbarn Jack Daniel's zum Entschluss des Wideranlaufs geführt hat, ist unbestätigt. Produziert werden sollen zwei Sorten: George Dickel No. 8 und No. 12 Tennessee Whiskey. Verfügbar werden sie jedoch erst in 2 bis 4 Jahren Reifezeit sein. Ob das Lager noch groß genug ist, um aus alten Beständen den Verkauf frühzeitig wieder anzuwerfen, ist nicht bekannt. |
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| 5.8.2003 Pernod Ricard |
Pernod Ricard zeigt Wachstum Der französische Spirituosengigant Pernod Ricard berichtet von einem organischen Wachstum im Wein- und Spirituosenumsatz von 8% im ersten Halbjahr 2003. Diese Zahlen sind jedoch ins Gute gerechnet. Der Umsatz betrug im ersten Halbjahr 2003 EUR1,496Mrd. (-7,1% zu 2002) und der steigende Euro beeinflusste den Absatz mit -10%. Während Chivas (+4%) und Glenlivet (+3%) wuchsen mussten Wild Turkey (-1%) und der Blend Clan Campbell (-9%) Absatzverluste hinnehmen. Die Spirituosen konnten im Konzern organisch um +7% zulegen. Wein verbesserte sich um +14%. |
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| 2002 Drinks Int'l |
Die offiziellen Statistiken des
Whisky-Absatzes Das Magazin Drinks International veröffentlicht jährlich die Absatzmengen der großen Spirituosen-Marken. Whiskymarken mit mehr als 1 Mio. verkaufter Kisten mit 12 Flaschen à 0,75 Liter:
Unter 'Johnnie Walker' wurde für 2002 das erste Mal Red und Black Label zusammen aufgeführt. Durch das starke Wachstum von Jack Daniel's konnten die Amerikaner den Red Label (6,8 Mio.) bis auf 90.000 Cases fast erreichen. Malt Whiskys suchen Sie in der Tabelle vergebens. Sie verkaufen sich immer noch deutlich geringer, als die großen Blends. |
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| Sept. 2003 Glenmorangie |
Glenmorangie weiter auf Wachstumskurs Die endgültigen Zahlen für das am 31.3.2003 abgelaufene Geschäftsjahr von Glenmorangie zeigen trotz Wirtschaftskrise nach oben. Der Umsatz stieg um 10% auf GBP64,7m. Der Vorsteuergewinn konnte um 5% auf GBP8,72m verbessert werden. Zum großen Wettbewerber in Großbritannien Glenfiddich konnte aufgeschlossen werden. Beide Konzerne geben jetzt einen UK-Marktanteil im Malt Whisky Markt von 18% an. Alle Anstrengungen legt Glenmorangie nach wie vor in die Entwicklung ihrer Marken Glenmorangie, Glen Moray und Ardbeg. Die Marketing-Aufwendungen wurden erneut um 16% angehoben und betragen jetzt 26% des Umsatzes. |
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| 5.9.03 Financial Times |
Diageo mit uneinheitlichem Ergebnis Heute gab Diageo, der größte Spirituosenkonzern der Welt, sein Ergebnis für das am 30.6.2003 abgelaufene Geschäftsjahr bekannt. Der Gewinn wurde durch einen Einmal-Verlust in Höhe von GBP1,46Mrd durch den Verkauf von Burger King belastet. Diageo gab einen Gewinn von nur GBP654m vor Steuern bekannt. Auch der Umsatz gab durch den Verkauf von Burger King auf GBP9,44Mrd. nach (-16%). Rechnet man jedoch diese Einmal-Effekte aus dem Ergebnis heraus, so stieg der Gewinn um 6% auf GBP2,16Mrd. Ein Spitzenergebnis für die gesamte Branche. |
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| 26.08.03 dpa |
Dudelsack macht krank Nach einer britischen Studie kann das Blasen des Dudelsacks zu schweren Krankheiten wie Taubheit, Trunksucht und starken Verspannungen führen. Was wir schon alle wussten: Ein normal gespielter Dudelsack erzeugt mit 130 Dezibel Lärmpegel mehr Krach als eine auf vollen Touren laufende Motorsäge und wird mit der zeit zur Taubheit eines ungeschützten Spielers führen. Die Trunksucht ist vor allem in Schottland verbreitet, da viele Dudelsackvereine nach jeder Probe und Veranstaltung starke 'Saufgelage' abhalten, von deren Teilnahme sich ein spielendes Vereinsmitglied nicht ausschließen kann. Damit fallen nicht nur viele Trommelfelle sondern auch Ehen dem Dudelsack zum Opfer. |
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| 23.08.03 Financial Times |
Übernahme von Allied geplant? Gerüchten zufolge scheint Allied Domecq Plc, der drittgrößte Spirituosenkonzern der Welt, Ziel einer Übernahme zu sein. Das Gerücht scheint mehr als ein Sommerscherz zu sein, denn die Aktien von Allied Domecq stiegen nach dem bekannt werden um 3,5% und erreichten ein Jahreshoch von 388,77p. Das interessierte Unternehmen soll Brown-Forman (Jack Daniel) sein. Auch seine Aktien schlossen fester. Die Übernahme erscheint zunächst etwas weit her geholt. Ist doch Brown-Forman deutlich kleiner als Allied Domecq. Doch Brown-Forman zeigt beständig gute Zahlen und wächst mit seiner Hauptmarke Jack Daniel's stärker als der Markt. Allied dagegen ging in den vergangenen Jahren beständig auf und ab. Auch bei der Übernahme von Highland Distillers durch die Edrington Group in 1999 war das kaufende Unternehmen das kleinere. Geht man von einem durchschnittlichen Übernahmepreis von dem 10 bis 15-fachen des Jahresgewinns aus, so kommt man auf einen Wert von $7 - 10Mrd. Der Börsenwert steht derzeit aber nur bei $6,7Mrd. Damit ist ausreichend Spielraum vorhanden, um den Aktionären ein deutliches Plus zum derzeitigen Börsenkurs anzubieten. Beide Unternehmen dementierten dieses Gerücht. Statt einer Übernahme durch einen Spirituosenhersteller erscheint eine Übernahme durch ein Konsortium verschiedener Handels- und Finanzierungsfirmen wie im Falle Seagrams. So passen die Allied-Töchter Quick Service Restaurants, Dunkin' Donuts und das Eiscreme-Unternehmen Baskin-Robbins besser in das Portfolio von Nahrungsmittelherstellern oder Investmentfirmen als die Wein- oder Spirituosensparte. |
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| 22.08.03 Handelsblatt |
Whisky aus Kastanien Whisky darf per Gesetz nur aus Getreide gebrannt werden. Jetzt ist eine Ausnahme bekannt geworden. Auf Korsika darf Jean-Claude Venturini von der Domaine Mavela Whisky aus Kastanien brennen. Auf der Insel Korsika war das Leben über Jahrhunderte sehr karg und die Esskastanie hat die Aufgabe des Getreides mit übernommen. Mit Segen der EU und Unterstützung durch einen schottischen Whiskybrenner wurde bereits Whisky gebrannt. 500 große Kastanien benötigt man für eine Flasche Whisky. Das heiße Klima in Korsika lässt diesen Whisky schnell reifen. Nach 17 Monaten sank der Alkoholgehalt in einem Fass von ursprünglichen 63% auf nur noch 43%. Ob nach 36 Monaten der Rest überhaupt noch 40% aufweisen wird und sich noch Whisky nennen darf, bleibt ungewiss. |
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| 8.8.03 Isle of Jura |
Jura gewinnt Gold Die International Wine and Spirit Competition IWSC 2003 vergab Gold für den Isle of Jura 27 Jahre The Stillman's Dram und den 30 jährigen Isle of Jura. Richard Paterson, Master Blender von Dalmore und Jura kann stolz auf das Ergebnis sein. Die Fässer für beide Single Malt Whiskys wurden von ihm persönlich ausgesucht. |
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| 8.8.03 Bowmore |
Bowmore gewinnt erneut Gold Anlässlich der VinExpo-Messe in Bordeaux erhielt Bowmore von der International Wine and Spirit Competition IWSC 2003 Gold für den Bowmore 25 Jahre und den 15 Jahre. Der Bowmore 25J erhielt den Preis in der Gruppe 12 Jahre und älter, wogegen der 15 jährige in der Gruppe 'Islay - Malts 15 Jahre' gewann. |
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| 6.8.03 Diageo |
The Highland Games - European
Challenge in Berlin Am 30. August 2003 ab 12:00 Uhr finden wieder die europäischen Highland Games in Berlin statt. Der Veranstaltungsort ist das Helmut-Schleusener-Stadion in Berlin Spandau. Der Eintritt beträgt 8 EUR für Erwachsene und 4 EUR für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren. |
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| 4.8.03 3.com |
Feuer in Jim Beam Lagerhaus in
Bardstown Um 15:01 am heutigen Tage brannte ein Lagerhaus von Jim Beam, gefüllt mit knapp 1 Mio. Gallonen (3,8m Liter) reifendem Bourbon in 19.000 Fässern, ab. Bei der Ursache gehen die Untersucher derzeit von einem Blitzschlag aus. Das Feuer brannte mehrere Stunden bis in den frühen Abend. Der schnellen und umsichtigen Arbeit der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass die drei benachbarten Lagerhäuser sich nicht entzündeten, obwohl die explodierenden Whiskeyfässer riesige Feuerbälle verursachten und die Fassade der Nachbarhäuser litt. Der brennende Whiskey vernichtete noch ein paar LKW-Auflieger, bevor er sich in einen kleinen Weiher seinen Weg bahnte, wo er langsam verbrannte. Nicht ohne vorher noch zahlreiche Büsche anzustecken. Anmerkung: Dies war nicht das einzige Whiskey-Feuer in Kentucky. In 2000 brannte auch ein Lagerhaus von Wild Turkey nieder und 1996 erwischte es ein Lagerhaus von Heaven Hill. Das Lagerhaus von Heaven Hill stand am Hang und ein starker Sturm entfachte mehrere Nachbar-Lagerhäuser mit zusammen 95.000 Fässern. Der brennende Alkohol lief die Straße runter und sammelte sich in der Brennerei, die ebenfalls abbrannte. Das war der Gau. |
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| 4.8.03 Kyndal |
Kyndal wechselt Namen erneut Nach einem aufgewühlten ersten Jahr nach dem Management Buy-out von Jim Beam Brands, tut sich einiges im Hause Kyndal. Es begann mit dem Rücktritt des Vorsitzenden vor einigen Wochen. In der Zwischenzeit sind eine Handvoll Manager davon betroffen. Aktuell gab Kyndal bekannt, dass man den Firmennamen wieder zurück in Whyte & Mackay wechseln will. Der Name der größten Blended Whisky Marke von Kyndal soll zu Synergie-Effekten zwischen den verschiedenen Marken im Hause führen. Neben dieser rein administrativen Aufgabe reduziert das Unternehmen die Anzahl seiner Beschäftigten von 700 auf 500. Ziel ist es, die beiden großen Anfüllanlagen, geerbt von Invergordon und Whyte & Mackay auf eine einzelne zu reduzieren. Diese soll zusätzlich auf den modernsten Stand der Technik gebracht werden, so dass diese eine Anlage alle Kyndal-Produkte gemeinsam abfüllen kann. GBP50m wollen Kyndal in die übrig bleibende Anlage in den kommenden Jahren investieren. Die Entscheidung, in welche von beiden Anlagen investiert wird, soll bis Ende September fallen. |
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| 7.7.03 Edrington |
Edrington mit Rekordjahr Edrington, die Eigentümer von Macallan, Highland Park, Famous Grouse und Cutty Sark, berichten von einem neuen Rekordjahr. Ohne die 25% Beteiligung an Maxxium konnten sie ein Umsatzwachstum von 15% auf GBP230,7m. Der Gewinn stieg noch stärker auf GBP61,7m. Das entspricht mehr als 25% Marge. Nicht ein besonders Produkt sorgte für den Sprung sondern alle Marken konnten in ihren Märkten zulegen. Das kam nicht von ungefähr. Noch nie gab Edrington soviel für Marketing aus, wie im vergangenen Jahr. Für das kommende Jahr sind noch höhere Ausgaben für Marketing vorgesehen. Müssen doch die Umsatzausfälle für die Verkäufe der Brennereien Bunnahabhain und Glengoyne an anderer Stelle kompensiert werden. |
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| 4./5.7.03 Islay |
Islay Whisky für wohltätige Zwecke Am 4. und 5. Juli fand ein besonderes Ereignis auf der Insel Islay statt. Ein großes Ruderboot wurde von wechselnden Brennerei-Mannschaften von der Bunnahabhain Brennerei aus um die halbe Insel bis zur Bowmore Distillery gerudert. Stopp machte man an allen Islay-Brennereien Caol Ila, Ardbeg, Lagavulin, Laphroaig, Port Ellen und Bruichladdich. An jeder Brennerei wurde symbolisch 1 Liter gereifter Malt Whisky in ein gemeinsames Fass gefüllt, um das Ruderbootgewicht gering zu halten. In Bowmore wurde das Fass dann zu einem Vatted Islay Cask mit gereiften Malts aus allen Brennereien gleichmäßig aufgefüllt. Für die kommenden ein oder zwei Monate ruht das Fass bei Lagavulin, um die Whiskys miteinander richtig zu vermählen und um anschließend bei Bruichladdich in Flaschen gefüllt zu werden. Anschließend werden die Flaschen zu Gunsten der Cancer Research und der Royal National Lifeboat Institution versteigert. Mitsteigern können Sie unter www.islaypillage.co.uk. |
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| Juli 2003 Glenturret |
Glenturret führt neuen Malt ein Der Umbau von Glenturret zum 'Home of the Famous Grouse' hat auch Auswirkungen auf die Abfüllungen von Glenturret. Bislang gab es Glenturret im Alter von 12 und 18 Jahren. Der 15 jährige wurde bereits vor vielen Jahren aufgegeben und auch der 18 jährige war nur selten und dann zu extremen Preisen erhältlich. Aktuell ist in Großbritannien der neue Glenturret 10 Jahre erschienen. Ob es ältere Abfüllungen in Zukunft weiterhin geben wird ist noch ungewiss. |
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| 24.7.03 The Whisky Store |
Ardbeg Germania erzielt 580 EUR auf
Versteigerung Sechs Flaschen Ardbeg Germania (Cask 4716 44,8% 26.12.1975/26.3.2002 Sherry Hogshead) wurden im Juni/Juli 2003 bei The Whisky Store im Internet versteigert. Über 100 Gebote gingen ein, von denen die sechs höchsten den Zuschlag bekamen. Bei gleich hohen Geboten erhielten die zuerst eingegangenen Gebote den Vorzug. Die Zuschlagsspanne betrug 310 bis 580 EUR. Der Durchschnittspreis der sechs Flaschen erreichte 440 EUR. Diese Zahl dürfte für Deutschlands Sammler eine erste Bewertungsgrundlage für den Wert ihrer eigenen Flasche darstellen - bzw. einen Anhaltspunkt für spätere Ankäufe. |
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| 10.7.03 Financial Times |
Diageo überzeugt Analysten nicht Der größte Spirituosenkonzern der Welt Diageo spürt den Gegenwind auf den wirtschaftlich angespannten Weltmärkten. Zwei Probleme machen dem Weltmarktführer derzeit zu schaffen. Der Umsatzrenner Smirnoff Ice aus 2002 konnte sein Wachstum nicht in gleicher Stärke fortsetzen. In so wichtigen Märkten wie den USA und UK sank der Absatz sogar um 12% bzw. 3%. Trotzdem hält man am Wachstumsziel von 5% für Smirnoff Ice fest. Zweites Problem ist die Unterkapitalisierung der Pensionskasse, die über sinkende Börsenwerte der sichernden Wertpapiere einen negativen Saldo von GBP1,4Mrd. aufweist. Hier drohen bei längerem Anhalten der angespannten wirtschaftlichen Lage Verluste. Die Analysten aus dem Hause Merrill Lynch stuften in Folge die Aktien von Diageo von 'buy' auf 'neutral' herunter. |
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| Juli 2003 SWA |
Deutschland zeigt größtes
Absatzwachstum von Single Malt Whisky weltweit Von den Top 5 Single Malt Whisky Export-Märkten weltweit liegt Deutschland mit 3,9 Mio. Flaschen Absatz zwar eindeutig auf dem letzten Platz. Doch die durchschnittliche jährliche Steigerungsrate über die vergangenen drei Jahre liegt bei 14,8%. Die Zahlen betrugen im Einzelnen:
Die auf den Wert der Flaschen (in GBP) bezogene Reihenfolge sowie die Wert-Wachstumsraten zeigen ein anderes Bild:
Während alle Länder eine größere Steigerung im Wert der importierten Flaschen aufwiesen als in der Flaschenanzahl selbst, nahm nur der durchschnittliche Wert der Flaschen in Deutschland ab. Betrug er 1998 noch 6,22 GBP, so wurde in 2002 nur noch 6,07 GBP bezahlt. Zwei Effekte sind dafür auszumachen. Einmal erlaubt die wirtschaftliche Lage keine Preissteigerungen mehr und zum zweiten drücken die vielen, preiswert über die Discounter in den Markt gebrachten Flaschen den Durchschnittspreis. Trotzdem ist klar zu erkennen, dass Deutschland und USA bereit sind, mehr Geld für Single Malt Whisky auszugeben als andere. |
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