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| 16.9.2008 Justdrinks |
Glen Moray an La Martiniquaise
verkauft Die Spatzen pfiffen es schon von den Dächern, dass LVMH sich von seiner Malt Whisky Brennerei Glen Moray im schottischen Elgin trennen will. Die 'einfache' Marke passte wohl nicht in das Portfolio des Luxusgüterkonzerns. Nun ist es gewiss. Glen Moray geht an das französische Unternehmen La Martiniquaise. Sie kennen das Unternehmen nicht? Kein Wunder. Es hat sich auf preiswerte Whiskys wie Glen Turner und Label 5 spezialisiert und liegt damit nicht in unserem Fokus. Über den Verkaufspreis wurde noch nichts bekannt. |
| 9.9.2008 Bowmore |
White Bowmore abgefüllt Die zweite Abfüllung in der neuen, dreiteiligen Sammelserie uralter Bowmore Single Malt Whiskys ist in Großbritannien abgefüllt worden. Nach dem neuen Black Bowmore im Jahr 2007 wurden in diesem Jahr 732 Flaschen nach Angabe der Brennerei abgefüllt. Beim White Bowmore handelt es sich um eine 43 Jahre alte Abfüllung aus für Bowmore untypischen Ex-Bourbonfässern. Der Preis der Flasche beträgt 2.998 EUR. Der Single Malt wird im The Whisky Store noch vor Weihnachten erhältlich sein. |
| 9.9.2008 Diageo |
Johnnie Walker Blue Label King Georg V
kommt nach Deutschland Seit April 2007 können sich die Liebhaber des Johnnie Walker Blue in USA an der Line Extension King Georg V erfreuen. Der Whisky King George V wird auf die selbe Weise hergestellt wie damals zu Zeiten von King George V (1910-1936) und es werden auch nur Whiskys aus den Brennereien verwendet, die zu seiner Regentschaft in Betrieb waren. Darunter befindet sich auch die Brennerei Port Ellen. Der Preis des Kristall Decanters wird voraussichtlich 350 Euro betragen. |
| Sep. 2008 Weilheimer Tageblatt |
Herz atmet auf Nun ist es auch in Deutschland soweit. Nach den ersten Rauchverboten in der Öffentlichkeit in Schottland, Frankreich und Italien nahm die Anzahl an Herzinfarkten nun auch in Deutschland ab. In Schottland reduzierte sich die Anzahl an Infarkten unter den Rauchern um 17 Prozent. Bei den Nichtrauchern (also den Passivrauchern) gar um 20 Prozent. Deutschland hat jährlich rund 275.000 Infarkte zu beklagen. 150.000 davon enden tödlich. Mit dem Rauchverbot reduziert sich diese Zahl um rund 50.000 jährlich. Herzinfarkte vor dem 40 Lebensjahr betreffen fast ausschließlich Raucher. Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie sagt: "Rauchen verursacht 50% aller vermeidbaren Todesfälle und erhöht die Infarktgefahr in jedem Alter." |
| 28.8.2008 Fortune Brands |
Absolut Vodka beschert Fortune Brands
Geldsegen Mit der Übernahme der Marke Absolut Vodka durch die französische Pernod Ricard Gruppe, die dadurch zum größten Sprituosenhersteller der Welt wurde, übernimmt Pernod Ricard auch die Vertriebsrechte dieser Marke in Nordamerika, die bislang bei Fortune Brands (Jim Beam) lagen. Das Vertriebsabkommen war zuvor mit der schwedischen V&S bis 2012 geschlossen worden. Mit der vorzeitigen Kündigung des Vertrags durch Pernod Ricard erhält Fortune Brands für den entgangenen Gewinn eine Einmalzahlung in Höhe von US$230m in bar. Die Übernahme von Absolut Vodka hat auch auf Deutschland Auswirkungen. Das Vertriebs-Joint-Venture Maxxium verliert mit Absolut eine seiner Top-Marken. |
| 28.8.2008 Diageo |
Gute Zahlen bei Diageo Diageo, einer der beiden großen Spirituosenkonzerne der Welt, zeigt in seinem Jahresabschluss zum 30.6. ein Gewinnwachstum von +3% auf GBR2,23Mrd. bei einem Umsatzplus von 8% auf GBR8,09Mrd. Das große Wachstum bescherte dem Konzern der Wodka Smirnoff (+12%) und der Scotch Whisky Johnnie Walker (+14%). Die meisten Länder zeigten sehr gutes Wachstum. Nur Asien brach ein, da Diageo seine Vertriebslizenz in Südkorea durch den Einsatz unlizenzierter Großhändler verlor. In Kürze wird diese Lizenz aber wieder gewährt werden. Für das kommende Jahr sieht Diageo den organischen Gewinn weiter in einem Bereich von 7 bis 9% wachsen. |
| 15.8.2008 SWA |
China gewährt Scotch Whisky
Markenschutz Der größte Wachstumsmarkt der Welt - China - gewährt dem Herkunftsbegriff Scotch Markenschutz. Dies wird die schottische Whiskyindustrie vor Nachahmerprodukten in China besser als zuvor schützen. 2006 wurden zusammen mit den chinesischen Behörden 50 Fälle von Nachahmung aufgedeckt und die aufgegriffene Ware zerstört. Zwischen 2001 und 2006 wuchs der Export von Scotch Whisky nach China von GBP1m auf jetzt GBP58m. Noch in diesem Jahr wird China Deutschland als Exportland schlagen. Und zwar sowohl in der Flaschenanzahl als auch im durchschnittlichen Exportpreis. Die SWA schätzt die Scotch Einfuhren nach China für 2007 auf GBP75m für die direkten und die indirekten Importe. |
| 11.8.2008 The Scotsman |
Glendronach geht für GBP15m an Benriach Seit einem Monat ist es offiziell. Pernod Ricard trennt sich von der Highland Malt Whisky Brennerei Glendronach. Aktuell wurde der Käufer für Glendronach genannt. Glendronach kam mit der freundlichen Übernahme von Allied Domecq im Jahr 2005 zu Pernod Ricard. Doch jetzt entschloss man sich gezielt zu deinvestieren. Brancheninsidern zu Folge geschieht dies zur Reduktion des Schuldenstandes von Pernod Ricard, der durch die Übernahme von Allied Domecq zu einem Preis von GBP7,6 Mrd., mächtig angestiegen war. Die Käufer sind in der Branche und bei Pernod Ricard gut bekannt. Gekauft wurde Glendronach durch die südafrikanische Intra Trading, die sich auf den Handel von Spirituosen und Tabakwaren spezialisiert hat und bereits im Mai 2004 die Benriach Brennerei von Pernod Ricard erworben hat. Bereits im September soll die Transaktion abgeschlossen sein. |
| 11.8.2008 The Glenlivet |
Pernod Ricard startet The Glenlivet 25 Jahre in USA Aktuell gab Pernod Ricard USA den Verkaufsstart des The Glenlivet 25 Jahre bekannt. Die in der Stückzahl stark limitierte Flasche wird die älteste, regelmäßig abgefüllte, Flasche aus dem Hause The Glenlivet sein. Aktuell errang die 21-jährige Archive Flasche von The Glenlivet eine Goldmedaille bei der IWSC 2008. Der 25-Jährige besteht aus handselektierten Fässern, die zusammen noch einmal zwei Jahre in einem First Fill Sherryfass gefinished wurden. In den Regalen wird die Flasche im Herbst zu finden sein. Der Verkaufspreis soll rund US$350 (EUR235) betragen. The Whisky Store erwartet die Flasche rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft auch in Europa. |
| 8.8.2008 utalk |
Johnnie Walker macht Jagd auf Fälscher Die neue Johnnie Walker Flasche wird mit einem neuen Fälschungsdetektor versehen, der ein goldenes Band zeigt, wenn die Flasche einmal geöffnet wurde. Dies ist nicht der erste Akt im Kampf gegen Markenpiraterie durch den Eigentümer der Marke Diageo. Bereits 2004 wurde ein tragbares, chemisch-physikalisches Analysegerät von Diageo eingeführt, das die Echtheit eines Johnnie Walkers binnen Minuten direkt an der Bar bestätigen kann. Aktuell hat Diageo eine Klage gegen das chinesische Unternehmen Blue Blood eingereicht in der es der unrechtmäßigen Kopie des Johnnie Walker Packages und Designs beschuldigt. |
| 7.8.2008 justdrinks |
Diageo plant Bio-Treibstoff Fabrik in Schottland Diageo hat eine formelle Zusammenarbeit mit der Energy Management Company Dalkia unterzeichnet. Danach wird am Standort der größten schottischen Grain Brennerei Cameronbridge eine Erzeugungsanlage für Biosprit errichtet. Die Kosten hierzu sollen rund GBP65m (EUR83m) betragen. Im Gegensatz zu den bisherigen Biofuel-Fabriken wird diese Anlage der nächsten Generation angehören, die nicht Nahrungsmittel verbrennt oder umwandelt, sondern aus Abfällen der Brennerei (spent wash) Energie erzeugt. Über die Menge an zu erzeugender Energie wurden keine Angaben gemacht. 20 neue Jobs sollen bis 2010 entstehen. |
| 30.7.2008 Embodi |
Nicht-alkoholischer Rotwein startet in USA Traubenextrakt ist der Rohstoff, aus dem ein nicht-alkoholischer Rotwein in USA durch die Firma Embodi Beverages hergestellt wird. Es wird ihn in drei Geschmacksvarianten geben: Citrus, Tropical und Berry. (www.drinkembodi.com) Als besondere Wirkstoffe sollen diese 'Drinks' die positiven Eigenschaften der Antioxidantien des Rotweins ohne die schädlichen Wirkungen des Alkohols enthalten. |
| 22.7.2008 United Spirits |
United Spirits zeigt wachsende Gewinne Der Spirituosenarm der indischen UB Group, United Spirits, hat einen steilen Anstieg des Gewinns im vergangenen Quartal bekannt gegeben. Danach stieg der Quartalsgewinn von US$20,5m auf US$27,4m. Der Umsatz stieg im selben Zeitraum von US$179m auf US$237m. |
| 20.7.2008 The Scotsman |
Steht Tullibardine vor dem Verkauf? Seitens der Brennerei Tullibardine wurde bestätigt, dass das Management der Brennerei Kontakte mit der Schweizer Bank UBS aufgenommen hat. Ziel soll es sein, einen Käufer für die 2003 wieder in Betrieb genommene Brennerei auf dem Kapitalmarkt zu finden. Der Kaufpreis der Brennerei soll um GBP15m betragen. |
| 17.7.2008 Duncan Taylor |
Huntly Distillers Limited mit Neubau auf dem Weg Der unabhängige Abfüller Duncan Taylor plant eine neue Brennerei in der Nähe seines Firmensitzes in Huntly. Die Planungen sind soweit abgeschlossen und man wartet auf die Gewährung eines 'Regional Selective Assistance Grants'. Also auf öffentliche Unterstützung zur Verbesserung des Zinssatzes für geliehenes Geld. Die Brennerei wird teurer als ursprünglich geplant, da man den Brennerei-Prozess vollständig 'grün = CO2-neutral' gestalten will. Dazu haben sich die Preise für Stahl, Kupfer und so ziemlich alles andere signifikant erhöht. Ende August wird über die Gewährung des Grants entschieden und im positiven Fall kann mit dem Bau schnell begonnen werden. |
| 14.7.2008 Basler Zeitung |
Größter Bierkonzern der Welt entsteht Der belgische Bierbrauer InBev (Becks, Löwenbräu, Diebels, ...) kauft den amerikanischen Biergiganten Anheuser-Bush (Budweiser, Stella Artois, ...) für US$50Mrd. Lange wurde bereits in der Branche über diese Übernahme gemunkelt. Nachdem der angebotene Preis pro Aktie von 65 auf 70 Dollar angehoben wurde, machten die Manager und Eigentümer von Anheuser Bush den Weg frei. Der neue Konzern wird den Namen Anheuser Bush-InBev tragen. Einsparungen in Höhe von US$1,5Mrd. werden für die kommenden drei Jahre erwartet. |
| 13.7.2008 Malt Advocate |
Pernod Ricard trennt sich von Glendronach Nun ist es offiziell. Pernod Ricard bestätigte, dass die Brennerei Glendronach zum Verkauf steht. Das Gerücht lief in Schottland bereits seit April. Nachdem man aber wohl unter der Hand keinen Käufer gefunden hat, geht Pernod Ricard nun an die Öffentlichkeit. Ein offizielles Bietverfahren wird damit wahrscheinlicher. |
| 7.7.2008 SWA |
Glenglassaugh wird Mitglied der Scotch Whisky
Association Nach dem Kauf der Glenglassaugh Brennerei durch die niederländische Scaent Group hat man nun beschlossen, sich der Branchenvereinigung der Scotch Whisky Association SWA anzuschließen. Nach eigenen Angaben vertritt dieser 'Industry Body' 98% der Whiskyherstellungskapazitäten Schottlands. Glenglassaugh wird damit 54. Mitglied der SWA. |
| 3.7.2008 New York Times |
Wild Turkey im All Time High Noch nie hat Wild Turkey so viele Whiskey Flaschen verkauft, wie im Zeitraum Juli 2007 - Juni 2008. Mehr als 12 Millionen Flaschen (1m cases) konnten weltweit abgesetzt werden. Dazu trägt nicht nur die Erweiterung der Brennerei für US$36m sondern auch die Beliebtheit von Wild Turkey in Cocktails und Mixgetränken weltweit bei. |
| 3.7.2008 Goldman Sachs, UBS |
Diageo und Pernod Ricard fallen in Börsenbewertung Die Investment Bank Goldman Sachs hat das Rating von Pernod Ricard von 'neutral' auf 'sell' gesenkt. UBS dagegen senkte das Rating von Diageo von 'buy' auf 'neutral'. Die schlechteren Börsenbewertungen der beiden größten Spirituosenkonzerne der Welt werden von den Analysten mit kurzfristigen Absatzschwierigkeiten begründet. Der langfristige Trend beider Unternehmen sei jedoch intakt. |
| 1.7.2008 Gerüchte |
Glenmorangie Plc trennt sich von zwei Standorten Das Unternehmen Glenmorangie Plc, Tochter der französischen LVMH, besitzt als wichtigstes Anlagegut die Glenmorangie Brennerei. Branchengerüchten zur Folge, sollen jetzt die sich ebenfalls im Besitz befindliche Glen Moray Brennerei und die Abfüllanlage für Blended Whisky in Broxburn verkauft werden. Diese beiden Verkäufe erscheinen logisch, da sich Glenmorangie schon seit langem aus der Abfüllung von Blended Whisky zurück zieht und Glen Moray als Billigmarke nicht zum Portfolio des Luxusgüterkonzerns LVMH passt. Als Käufer der Abfüllanlage wird Diageo gehandelt. Whyte & Mackay, im Besitz der indischen UB Group, gilt in der Branche als einer der wahrscheinlichsten Kaufinteressenten für Glen Moray. |
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